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Von Geo-Tagging bis zu selektivem Rollout 5 Bausteine für sicheres Homeoffice und Remote Working

Von Bernhard Lück

Die Zeiten der Dominanz von Büroarbeit sind vorbei. VNC, Entwickler und Anbieter von Unternehmensanwendungen auf Open-Source-Basis, erklärt die wichtigsten Merkmale sicherer Anwendungen für den neuen Arbeitsplatzmix aus Präsenzarbeit, Homeoffice und mobilem Arbeiten.

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VNC-Geschäftsführerin Andrea Wörrlein: „Mit Homeoffice und Remote Working haben sich die Anforderungsprofile an Kommunikations- und Kollaborationsprogramme drastisch verändert.“
VNC-Geschäftsführerin Andrea Wörrlein: „Mit Homeoffice und Remote Working haben sich die Anforderungsprofile an Kommunikations- und Kollaborationsprogramme drastisch verändert.“
(Bild: VNC)

Viele Mitarbeiter freuen sich über die neuen Freiheiten: Statt täglichem Stau- und Bürofrust können sie im Homeoffice ihre eigene Arbeitsumgebung besser und selbstbestimmter organisieren. Dazu, so VNC, brauche es Anwendungen für die Kommunikation und Kollaboration mit den Kollegen, Partnern und Kunden, die mit den Security-Richtlinien und Compliance-Vorgaben ihres Unternehmens konform gehen. Entsprechende Policies, die den Umgang mit kritischen Daten und Informationen verbindlich regeln, seien zwar meistens vorhanden, an der technischen Umsetzung würde es aber häufig hapern, weil die richtigen Apps fehlten. VNC listet fünf wichtige Bausteine hierfür auf:

1. Geo-Tagging

Bei der Zugangsautorisierung erfasst Geo-Tagging automatisch den Standort des Mitarbeiters. Auf Basis dieser Information wird der Zugriff auf Daten selektiv freigegeben. So können bestimmte unternehmenskritische Daten automatisch gesperrt bleiben, wenn das Login in das Unternehmensnetzwerk mobil oder aus dem Homeoffice erfolgt. Das betrifft beispielsweise sensible Daten aus dem ERP-System oder der Finanzbuchhaltung.

2. Blockchain-Technologie

Die Blockchain beantwortet die elementare Frage nach der sicheren Herkunft einer digitalen Information und deren Authentizität. So können E-Mails mit einem Siegel in Form eines QR-Codes versehen werden, das vom Empfänger automatisch geprüft und verifiziert wird. Dieses Verfahren ist potenziell für sämtliche Kommunikations- und Kollaborationskanäle nutzbar.

3. Interorganisations-Messenger

Ein Interorganisations-Messenger (IOM) hilft dabei, die Flut von Messenger- und Chat-Verläufen, Audio- und Videoanrufen in Unternehmen im Griff zu behalten. Ein IOM sorgt durch verteilte Datenhaltung dafür, dass die Daten immer auf dem Server des Unternehmens oder Standorts verbleiben, dessen Mitarbeiter die Kommunikation angestoßen hat, und nicht auf andere Server übertragen wird.

4. End-to-End-Encryption

Die Datenverschlüsselung gilt als Königsweg zur sicheren Kommunikation. Dabei gilt es zu beachten, dass sie unabhängig vom Gerät nutzbar und multiclientfähig sein muss. Zudem ist auch die Art der Verschlüsselung und der eingesetzten Encryption-Algorithmen wichtig. So ist beispielsweise die OMEMO-Verschlüsselung die aktuell sicherste Methode für Instant Messaging.

5. Selektive Rollouts

Modulare Software-Stacks vereinfachen die Deployment-Prozesse für Rollouts, Updates und Upgrades. So können die betreffenden Programmmodule flexibel und punktgenau bereitgestellt werden, ohne dass riesige Softwarepakete aufwendig in einem Alles-oder-nichts-Vorgang ausgerollt werden müssen.

„Mit Homeoffice und Remote Working haben sich die Anforderungsprofile an Kommunikations- und Kollaborationsprogramme drastisch verändert“, erklärt Andrea Wörrlein, Geschäftsführerin von VNC in Berlin und Verwaltungsrätin der VNC AG in Zug. „Neben dem technischen Rüstzeug gehören die Nutzung von Open Source als Code-Basis und die Bereitstellung der Programme über flexible Hosting-Modelle zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine effiziente und gleichzeitig sichere Zusammenarbeit im Unternehmen.“

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