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Netzwerktechnik für KMU Zyxel erweitert Access-Switch-Portfolio um „XMG2230“-Serie mit Multi-Gigabit

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Die „XMG2230“-Modelle zielen auf 2,5-Gigabit-Ports, 10-Gigabit-Uplinks und hohe Power-over-Ethernet-Budgets. Zyxel nennt als Einsatzfelder Wi-Fi-6/7-Infrastrukturen, Videoüberwachung und AVoIP-Umgebungen.

Access-Switches bündeln Endgeräte im Edge- und Campus-Netz.(Bild: ©  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Access-Switches bündeln Endgeräte im Edge- und Campus-Netz.
(Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Zyxel Networks stellt mit der „XMG2230“-Serie zwei Layer-3-Access-Switches für kleine und mittlere Unternehmen vor. Die Modelle „XMG2230-28HP“ und „XMG2230-52HP“ sind für Umgebungen ausgelegt, in denen Access Points, Kameras, Kassenterminals, Network Attached Storage und Internet-of-Things-Endpunkte betrieben werden und so Bandbreite und Strombedarf erhöhen.

Multi-Gigabit-Ports und 10-Gigabit-Uplinks

Die Serie unterstützt je nach Modell eine vollständige 2,5-Gigabit-Ausstattung oder eine Kombination aus 1 Gigabit und 2,5 Gigabit. Zyxel begründet das mit Migrationsszenarien, in denen bestehende Verkabelung weiter genutzt wird, während neue Endgeräte mehr Durchsatz benötigen. Für die Anbindung nach oben integriert „Zyxel 10G-SFP+-Uplink“-Ports, also Steckplätze für 10-Gigabit-Transceiver, die typischerweise die Verbindung zu Distribution- oder Core-Switches übernehmen.

Power over Ethernet bis 960 Watt, skalierbar per Gleichstrom

Für die Stromversorgung angeschlossener Geräte setzen die Switches auf Power over Ethernet Plus (PoE+) und Power over Ethernet Plus Plus (PoE++), also Varianten der Stromversorgung über das Netzwerkkabel mit höherer Leistungsabgabe. Zyxel nennt ein PoE-Budget von bis zu 960 Watt aus Wechselstrom. Über eine optionale externe Gleichstromversorgung lässt sich die PoE-Kapazität nach Herstellerangaben bis auf 2400 Watt erweitern, was vor allem Installationen mit vielen leistungsstarken Endpunkten wie Wi-Fi-7-Access-Points oder Kameras mit zusätzlichen Funktionen berücksichtigt.

Die „XMG2230“-Switches von Zyxel kommen als 19-Zoll-Geräte für den Rackeinbau, mit Multi-Gigabit-Ports an der Front und SFP+-Uplinks für 10-Gigabit-Verbindungen ins Backbone.(Bild:  Zyxel)
Die „XMG2230“-Switches von Zyxel kommen als 19-Zoll-Geräte für den Rackeinbau, mit Multi-Gigabit-Ports an der Front und SFP+-Uplinks für 10-Gigabit-Verbindungen ins Backbone.
(Bild: Zyxel)

Für den Betrieb sieht Zyxel zwei Strompfade vor: ein integriertes Wechselstromnetzteil plus eine optionale externe Gleichstromversorgung. Das zielt auf Szenarien, in denen einzelne Ausfälle beim Netzteil oder bei der Zuleitung abgefangen werden sollen, ohne dass dafür Switches mit fest verbauten Doppelnetzteilen nötig sind. In Umgebungen mit vorhandener Gleichstrominfrastruktur lässt sich die externe Versorgung als zweiter Pfad einbinden.

Verwaltung über „Nebula“ und AV-spezifischer Betriebsmodus

Als Management-Optionen nennt Zyxel die „Nebula“-Cloud, also eine zentrale Verwaltungsoberfläche für Geräte und Standorte, sowie klassische Steuerungsfunktionen im Switch selbst. Zusätzlich integriert die Serie einen vernetzten AV-Modus für Audio Video over Internet Protocol (AVoIP). Der Modus zielt auf niedrige Latenzen und typische Anforderungen in Mediennetzen wie Digital Signage oder Konferenztechnik. Zyxel verweist dabei auf Audio-Umgebungen mit „Dante“ und „AES67“, also Protokollfamilien, die auf zeitkritische Audioübertragung im IP-Netz setzen.

Zyxel führt zudem die Konformität zum ‚Trade Agreements Act‘ (TAA) an. Der Trade Agreements Act ist ein US-Beschaffungsrahmen, der bei Behördenprojekten Vorgaben zur Herkunft von Produkten macht, wodurch bestimmte Einkaufs- und Audit-Anforderungen bereits bei der Produktauswahl relevant werden.

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