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Peplink ergänzt PoE-Portfolio um Rugged- und 10-Gig-Modelle Vitel listet neue Peplink-Switches für Industrie und High Speed

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Mit zwei neuen Managed-Switches ergänzt Vitel sein Angebot an Netzwerkkomponenten von Peplink. Die Geräte sollen laut Hersteller hohe Bandbreite mit robuster Bauweise oder starker PoE-Leistung verbinden und damit unterschiedliche Einsatzfelder abdecken – vom Industrienetz bis zum Datenknoten.

Vitel nimmt zwei neue Peplink-Switches ins Sortiment: für Industrieumgebungen und PoE++-Netze mit bis zu 10G.(Bild:  Vitel)
Vitel nimmt zwei neue Peplink-Switches ins Sortiment: für Industrieumgebungen und PoE++-Netze mit bis zu 10G.
(Bild: Vitel)

Der Distributor Vitel hat zwei neue Modelle der PoE-Switch-Serie von Peplink in sein Sortiment aufgenommen. Der „24-Port PoE 2,5G Switch Rugged“ wurde laut Datenblatt speziell für industrielle Anwendungen konzipiert.

Er verfügt über ein lüfterloses Design und ein widerstandsfähiges Metallgehäuse und soll auch bei extremen Temperaturen zwischen -40 und +65 Grad Celsius einsatzfähig sein. Stromseitig setzt Peplink auf ein externes 300-Watt-Netzteil mit zusätzlicher DIN-Schienen-Option und Klemmbuchsenanschluss für 12 bis 54 Volt DC. Die PoE-Gesamtleistung liegt bei 250 Watt, verteilt auf 16 1-Gigabit-Ports und acht 2,5-Gigabit-Ports, alle mit 802.3at PoE+.

Zusätzlich bietet das Modell vier 10-Gigabit-SFP+-Ports für den Uplink. Die Switching-Kapazität beträgt 152 Gbit/s, die maximale Paketverarbeitung liegt bei 216 Millionen Paketen pro Sekunde (Mpps). Damit positioniert sich der Rugged-Switch im Bereich robuster Edge-Infrastrukturen, etwa für Automatisierung, Logistik oder Outdoor-Knoten.

10G mit Power für PoE++-Lasten

Für Netze mit hohen Leistungsanforderungen ergänzt der „8-Port PoE 10G Switch“ das Portfolio. Mit acht 10-Gigabit-Ethernet-Ports (802.3bt Typ 4) und einem PoE-Budget von 720 Watt adressiert das Gerät laut Hersteller Umgebungen mit stromintensiven Endgeräten, etwa Wi-Fi-7-Access-Points, Sicherheitskameras oder LED-Systeme. Hinzu kommen vier 10G-SFP+-Ports. Die Switching-Leistung liegt bei 240 Gbit/s, die Paketverarbeitung bei 179 Mpps. Das Gerät arbeitet lüftergestützt und ist für den Betrieb in einem Temperaturbereich von 0 bis 50 Grad Celsius ausgelegt.

Management aus der Cloud – lokale Steuerung in Arbeit

Beide neuen Modelle sind aktuell nur über Peplinks Cloud-Plattform InControl 2 verwaltbar. Diese ermöglicht laut Anbieter zentralisiertes Monitoring, Konfiguration und Fehleranalyse. Mit „InTouch“ lassen sich zudem per Remotezugriff Endgeräte hinter dem Switch ansprechen. Für Administratoren, die lokale Steuerung bevorzugen, soll demnächst eine neue Option namens „Switch Controller“ folgen. Diese ist laut Herstellerangaben für den Offline-Betrieb in Planung.

Segmenterweiterung für Vitel

Mit der Sortimentserweiterung deckt Vitel ein breiteres Spektrum im Switch-Markt ab – von robusten Industrieanwendungen bis hin zu leistungsstarken Aggregationspunkten. Die Switches könnten sich damit vor allem in Szenarien behaupten, in denen hohe PoE-Leistung oder Umweltresistenz im Vordergrund stehen, nicht aber komplexe Routing- oder Security-Anforderungen.

„Die neuen Modellen der Peplink Switch Serie erweitern unser Portfolio um leistungsstarke und robuste Lösungen, die ideal auf die Anforderungen moderner Netzwerkinfrastrukturen zugeschnitten sind“, sagt Nadir Yilmaz, Geschäftsführer der Vitel GmbH. „Die Nachfrage nach schnellen und belastbaren Netzwerklösungen steigt in nahezu allen Branchen. Die neuen Switches schließen hier eine wichtige Lücke und ermöglichen auch die effiziente Umsetzung von komplexen Projekten.“

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