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Anleitung zum Einrichten, Überprüfen und den Betrieb eines Windows-Clusters

Workshop: Cluster und Hochverfügbarkeit mit Windows Server 2008 R2

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Arbeiten mit dem Migrationsassistenten

Mit dem Cluster-Migrationsassistenten können bestehende Cluster zu Windows Server 2008 R2-Clustern migriert werden. Der Cluster-Dienst läuft im Kontext des „LocalSystem“-Kontos. Es ist nicht mehr zwingend ein eigenes Domänenkonto mit erweiterten Berechtigungen notwendig.

Cluster-Knoten müssen sich nicht in einem gemeinsamen Subnetz befinden und können über Router zwischen verschiedenen Netzen kommunizieren. Windows Server 2008 R2 unterstützt serielles SCSI (SAS), iSCSI und Fibre Channel für die Anbindung von Datenträgern, sowie das GPT-Format was größere Datenmengen erlaubt. Datenträger.

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Das alte Datenträger-Partitionsformat Master Boot Record (MBR) unterstützt Volumes mit einer Größe von bis zu zwei Terabyte. Im Vergleich dazu unterstützt GUID-Partitionstabelle (GPT) Volumes mit einer Größe von bis zu 18 Exabyte und bis zu 128 Partitionen pro Datenträger.

Die Cluster-Knoten werden vorbereitet

Legen Sie einen Namen für den Cluster fest. Dieser Name erhält kein Computerkonto, wird aber für die Administration des Clusters verwendet. Jeder Knoten des Clusters erhält ein Computerkonto in derselben Domäne. Daher braucht jeder physikalische Knoten einen entsprechenden Rechnernamen.

Sie benötigen für den Cluster mehrere IP-Adressen und jeder physikalische Knoten je eine IP-Adresse: Der Cluster als Ganzes erhält eine IP-Adresse, jeder virtuelle Server und die Netzwerkkarten für die private Kommunikation des Clusters je eine in einem getrennten Subnetz (wichtig!).

Auf den Cluster-Knoten installieren Sie zunächst Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition und nehmen diese in die Domäne auf. Alle Cluster-Knoten müssen sich in der gleichen Active Directory-Domäne befinden.

Kommunikation und Herzschlag

Ist das Betriebssystem auf dem Server installiert und die iSCSI-Laufwerke verbunden, nehmen Sie die IP-Einstellungen für die Knoten vor. Eine Netzwerkkarte dient dabei zur Kommunikation der Server mit dem Netzwerk. Die andere Netzwerkkarte dient zur Kommunikation der Knoten untereinander, dem Heartbeat.

Benennen Sie nach der Konfiguration der Netzwerkkarte die Verbindungen am besten um, zum Beispiel in private und public. Setzen Sie in den Einstellungen der Netzwerkverbindung die Option „NetBIOS über TCP/IP deaktivieren“, da NetBIOS die interne Kommunikation eines Clusters stören kann.

Im Anschluss wechseln Sie innerhalb der Eigenschaften der Netzwerkumgebung mit der Schaltfläche „Erweitert“ zu den erweiterten Einstellungen. Hier können Sie die Bindungsreihenfolge festlegen.

Ändern Sie die Reihenfolge so ab, dass die public-Verbindung ganz oben ist. In den erweiterten Eigenschaften der Windows-Firewall sollten Sie auf der Registerkarte „Erweitert“ die Firewall für das private Cluster-Netz und, falls vorhanden, für das Netzwerk zum iSCSI-Geräte deaktivieren.

weiter mit: Das Clustering wird installiert und konfiguriert

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