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Anleitung zum Einrichten, Überprüfen und den Betrieb eines Windows-Clusters

Workshop: Cluster und Hochverfügbarkeit mit Windows Server 2008 R2

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Nacharbeiten: Überprüfung des Clusters und erste Schritte mit der Cluster-Verwaltung oder der Powershell

Die zentrale Verwaltungsstelle eines Clusters ist die Failover-Cluster-Verwaltung, mit der Sie neue Cluster erstellen, neue Knoten hinzufügen und den Cluster verwalten. Das Befehlszeilenprogramm „Cluster.exe“ ermöglicht die Verwaltung von Clustern in der Eingabe-Aufforderung oder über Skripts.

Eine ausführliche Hilfe über die Optionen erhalten Sie mit dem Befehl „cluster /?“. Vor allem zur Automatisierung oder für Administratoren, die lieber in der Befehlszeile arbeiten, bietet Microsoft, neben dem bekannten Befehl „cluster.exe“ mit den verschiedenen Optionen, auch den Befehl „get-cluster“, mit dem Sie in der Powershell Aufgaben der Cluster-Verwaltung durchführen (Mehr Informationen zu den Möglichkeiten der Powershell in Windows Server 2008 R2).

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Generell bietet „get-cluster“ und weitere Befehle in der Powershell die gleichen Möglichkeiten, wie „cluster.exe“ in der herkömmlichen Befehlszeile. Damit Sie Failover-Cluster in der PowerShell verwenden können, müssen Sie zunächst das Modul für Failover-Cluster in der Powershell laden.

Verwaltung über die Windows-Oberfläche Powershell

Geben Sie dazu den Befehl „import-module failoverclusters“ ein. Erst dann stehen die Befehle zur Verwaltung von Clustern über die Powershell zur Verfügung (siehe: Tabelle "Cluster-Verwaltung in der Powershell und Befehlszeile" im Anhang zum Download)

Klicken Sie den Namen des Clusters in der grafischen Verwaltungsoberfläche der Cluster-Verwaltung mit der rechten Maustaste an, können Sie die Eigenschaften des Clusters überprüfen und anpassen. Ebenso bietet das Kontextmenü zahlreiche Verwaltungsmöglichkeiten an (siehe: Abbildung 8).

Auswahl der Ressourcen

Auf der Registerkarte „Allgemein“ in den Eigenschaften des Clusters, können Sie den Name des Clusters anpassen. Auf den Registerkarten „Ressourcentypen“ definieren Sie welche Windows-Ressourcen dem Cluster zur Verfügung stehen, auf der Registerkarte „Cluster-Berechtigungen" steuern Sie den administrativen Zugriff der Administratoren auf den Cluster.

Über den Konsoleneintrag „Speicher" in der Cluster-Verwaltung sehen Sie die gemeinsamen Datenträger und das Quorum. Hier sehen Sie auch den derzeitig aktuellen Knoten, der den Cluster aktiv verwaltet. Der zweite Knoten steht offline zur Verfügung. Hierüber fügen Sie auch neue Datenträger dem Cluster hinzu oder schalten vorhandene Ressourcen offline (siehe: Abbildung 9).

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