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Anleitung zum Einrichten, Überprüfen und den Betrieb eines Windows-Clusters

Workshop: Cluster und Hochverfügbarkeit mit Windows Server 2008 R2

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Jetzt wird produktiv gearbeitet

In einer Produktivumgebung sollten Sie auf jeden Fall den Konsoleneintrag „Netzwerke“ aufrufen. Hier verwalten Sie die öffentlichen und privaten Verbindungen des Clusters. In den Eigenschaften der Verbindungen ist eingestellt, ob diese den Clients zum Verbindungsaufbau, nur für den Heartbeat oder für beides zur Verfügung stehen.

Über die private Verbindung soll das Heartbeat des Clusters laufen. Markieren Sie dazu erst die private-, dann die public-Verbindung und rufen Sie die Eigenschaften auf. Stellen Sie sicher, dass bei der privaten Verbindung nur die Option „Cluster“ die Verwendung dieses Netzwerks gestatten aktiviert ist. Dadurch ist sichergestellt, dass dem Heartbeat ein privater Kanal im Netzwerk zur Verfügung steht.

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Bei den Eigenschaften der public-Verbindung, sollten Sie der Option“ Cluster“ die Verwendung dieses Netzwerks gestatten und der Option „Clients“ das Herstellen einer Verbindung über dieses Netzwerk. Das stellt auf jeden Fall sicher, dass die Cluster-Verbindung intern funktioniert, auch wenn eine private Netzwerkkarte ausfällt.

Fast perfekt

Bei einer fast perfekten Ausfallsicherheitskonfiguration verfügt jeder Cluster-Knoten über mindestens drei Netzwerkkarten. Eine Karte dient der internen Kommunikation, eine ausschließlich der privaten und die dritte dient zur Ausfallsicherheit und ist für den gemischten Modus aktiviert. Nur dadurch erhalten Sie eine optimale Ausfallsicherheit (siehe Abbildung 10).

Wollen Sie weitere Laufwerke im Cluster zur Verfügung stellen, müssen Sie diese in die Cluster-Verwaltung integrieren. Zuvor müssen Sie die Laufwerke aber auf allen Knoten verfügbar machen.

Bereits integrierte Laufwerke sehen Sie, wenn Sie auf den Menüpunkt „Speicher“ klicken. Hier zeigt die Failover-Cluster-Verwaltung alle bereits integrierten Laufwerke und deren Status an. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Menüpunkt Speicher, integrieren Sie mit Datenträger hinzufügen, den neu installierten Datenträger in den Cluster.

Der Autor:

Thomas Joos ist freier Autor in Bad Wimpfen.

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