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Das Server-Message-Block-Protokoll steht vor seiner Hochzeit

Wenn der File-Share keinen Vergleich mit der lokalen Festplatte scheuen muss

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SMB 3 bietet bessere Verfügbarkeit, weil es ein transparentes Recovery der Clients erlaubt, wenn Netzwerk oder Server ausfallen. Es minimiert die Failover-Zeiten, wenn sich die Anwendungen aufhängen und erlaubt geplante Failovers.

Es erlaubt den Clients, die verfügbaren Bandbreiten über verschiedene Adapter zu aggregieren. SMB 3 verbessert damit die Effizienz auf Netzwerken mit hohen Bandbreiten.

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Es schaltet Cluster ein, um damit höhere Skalierbarkeit zu erreichen. Der Netzwerkverkehr wird reduziert und Latenzzeiten damit in einer WAN-Umgebung vermieden.

Sicherheit bei Netzwerk-Shares

SMB 3 unterstützt Storage Funktionen wie den TRIM-Befehl, der Daten auf Flash-Disks löschen kann. Es kann die Größe von Blocks erkennen. SMB 3 setzt auf Multichannel und bietet die Sicherheitsfunktion per-share-Verschlüsselung für den gesamten oder Teile des Server. Für die per-share Verschlüsselung wird der AES-CCM RFC5084 Algorithmus genutzt.

Mit der Branch Cache Technologie kann SMB 3 die Optimierung von WAN Verbindungen sicherstellen, wenn Anwender auf Daten auf Servern in Zweigstellen zugreifen. Das generelle Ziel der Weiterentwicklung des SMB-Standards ist es, einen vollen und sicheren Zugriff von Linux aus auf Daten zu ermöglichen, die auf Windows Servern liegen. Es soll so zuverlässig als möglich auf schlechten Netzwerk-Verbindungen sein. Es soll nicht nur die Datei-Daten lesen können, sondern auch alle wichtigen Metadaten.

Heterogene Verbindungslandschaft

Die Datenintegrität wird verbessert durch die Verwendungen von persistenten Handles. In der Zukunft sind SMB Unix Extensions geplant, um die Verbindung von Unix- und Windows-Hardware weiter zu verbessern.

Das SMB-Protokoll ist verbunden mit einer Reihe anderer Protokolle. Es nutzt TCP (Transmission Control Protocol) oder NetBIOS over TCP als Transportmedium, ab SMB 3 ist auch ein Transport über RDMA (remote direct memory access) möglich.

Für die Authentifizierung verlässt sich SMB auf SPNEGO (Simple and Protected GSS-API Negotiation). Für die Server-Settings und das Management der File-Server stützt sich SMB auf das Server Service Remote Protocol (SVRP).

SMB Maschinen nutzen Microsofts Distributed File System (DFS), um Namen aus Namensfeldern, die über Geographien verteilt sind, zu verbinden. Und die Remote Procedure Call Protocol Extensions (RCPE) erweitern das Remote Procedure Call Protocol (RCP) für den Zugriff unter SMB 3.

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