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Die Qual der Wahl im interaktiven Kommunikationsdschungel

Web-Collaboration, Video-Conferencing oder Telepresence – was darf’s denn sein?

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Fazit: Die Technik hat nach wie vor ihre Tücken, obwohl die Risiken beherrschbar sind

Um die Versprechungen der Anbieter und die Bedürfnisse der Anwender weitgehend zu harmonisieren, ruckelt es also unter Umständen entweder an der Technik und/oder an der Kostenfront gewaltig. Ton- und Bildqualität, sowie die Raumoptik bis hin zur Klimatisierung, müssen höchsten Ansprüchen genügen. Hohe Verfügbarkeit und parallel dazu Kostentransparenz bei der Anschaffung und im fortlaufenden Betrieb sind ein Muss.

Vor allem hochpreisige Angebote müssen praktisch ausfallsicher sein. Sonst entpuppt sich die Formel „Zeit und Geld gespart“ als leere Marketingblase. Aufwändige Telepresence-Systeme erfordern zudem hohe Bandbreiten im Unternehmensnetzwerk, wovon bei den ersten Vertragsverhandlungen eher selten die Rede ist.

Insbesondere für Netzwerkspezialist Cisco als Marktführer von High-End-Produkten entpuppt sich die technische Integration und Harmonisierung unterschiedlicher Teilsysteme und Komponenten als lukratives Zusatzgeschäft. Für die Anwender rechnet sich die Anschaffung einer aufwändigen Lösung indes nur dann, wenn das Setzen auf eine Karte perspektivisch die Interoperabilität mit anderen Anbietern ermöglicht.

Die bislang vorherrschenden proprietären Lösungsansätze erschweren den Unternehmen sowohl den technischen als auch den wirtschaftlichen Planungshorizont. Die Risiken durch genaue Planung beherrschbar zu machen, lautet das Credo – und dabei daran zu denken, die wichtigsten Handlungsfäden besser selbst in den Händen zu halten, als dies ausschließlich der Regie anderer zu überlassen, die sich, ebenso wie die Unternehmen selbst, zum ersten Mal auf ein neues Territorium vorwagen.

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