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Die Qual der Wahl im interaktiven Kommunikationsdschungel

Web-Collaboration, Video-Conferencing oder Telepresence – was darf’s denn sein?

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„BusinessCase“ rechnet sich eindeutig in der Medizintechnik, aber sonst?

Aufgrund der fortschreitenden Rechnerleistung und der eingesetzten Technologie seien die Soft- und Hardware-Lösungen nicht nur flexibel, sondern auch in der Lage, Video mit High Definition in 720p und in Kürze auch mit 1080p zu übermitteln, argumentiert Alexander Heigl, Geschäftsführer der mmg Multimedia GmbH, dem exklusiven Distributor für Emblaze-VCON in West-, Nord-, Zentral Europa und Russland.

„Die Anwendungsbereiche und Szenarien lassen sich also schlicht überall finden“, so der IT-Experte weiter. Als konkrete Vorteile aus dem Video-Conferencing macht Heigl folgende Aspekte aus: Neben dem Argument der Kostensenkung und der CO2 Reduzierung lägen diese vor allem in der Effizienzsteigerung und Zeitersparnis. Als populäres Beispiel gilt etwa der medizinische Anwendungsbereich.

In der Medizin rechnet sich die Technologie auch ohne große Diskussion, weil Videokonferenzen die Therapiezeiten verkürzen, da die Spezialisten mit der Behandlung von Patienten binnen kürzester Zeit beginnen können. Weitere sinnvolle Beispiele sind etwa Service Applikationen in Verbindung mit Service über Videokonferenz, die Nutzern binnen kürzester Zeit praktische Hilfestellungen zukommen lassen.

„In diesem Fall bietet die Videokonferenz aufgrund der zusätzlich übermittelten Informationen einen deutlichen Mehrwert für Anwender und Support Personal und reduziert auf diese Weise die Dauer von Support Anfragen“, betont Heigl.

Trotz dieser offensichtlichen Vorteile in einigen Bereichen kalkulieren Unternehmen wesentlich genauer als in der Medizin, ab welcher Größenordnung und für welche Abteilungen sich Videokonferenz-Lösungen in der alltäglichen Businesskommunikation überhaupt rechnen. So kostet selbst das Halo Collaboration Center von HP für zwei bis vier Personen noch mindestens 120.000 Euro, obwohl HP das Angebot erst kürzlich deutlich vergünstigt hat.

weiter mit: Stimmt die Branchenformel: „Für Führungskräfte ein Fernsehstudio, für den Rest ruckliges Webconferencing?“

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