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Kolumne

Was du morgen kannst besorgen...

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Wer dazu neigt, Aufgaben aufzuschieben, kann sich selbst überlisten

Ein relevantes Charakteristikum einer Aufgabe ist der Zeitraum, in dem sie erledigt werden muss. Die Tendenz, etwas aufzuschieben steigt, je mehr Zeit wir für die Aufgabe haben. Das kann sogar bei Tätigkeiten der Fall sein, die wir gerne machen. Schenken Sie einer Person einen Gutschein, z.B. für eine tolle Reise, den sie innerhalb von einem Monat einlösen muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Reise antritt ist deutlich höher, wenn Sie ein Zeitlimit festlegen.

Auch die zeitliche Abfolge von Belohnungen und Bestrafungen spielt eine entscheidende Rolle. Wir ziehen eine kleine, unmittelbare Belohnung einer größeren vor, oder nehmen für diese sogar langfristige Schäden in Kauf (liebe Raucher, Sie dürfen sich angesprochen fühlen!). Der Erfolg der schnell abgearbeiteten Mails wird dem stundenlangen formulieren eines Artikels vorgezogen. Eine weitere Eigenschaft prokrastinierter Aufgaben liegt auf der Hand: sie sind unliebsam und uninteressant. Macht eine Aufgabe keinen Spaß, wird sie aufgeschoben oder vermieden. Das klingt banal, ist aber ein wichtiger Punkt, um Prokrastination entgegen zu wirken.

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Ich fasse zusammen, was Sie auf keinen Fall tun sollten: einer Person, die Angst vor Versagen hat oder den Wettlauf gegen die Zeit liebt und schon die ersten Anzeichen von Burnout zeigt, eine unliebsame, sehr umfangreiche Aufgabe auftragen, die sie irgendwann in der nächsten Zeit erledigen soll.

Was können wir tun, um Prokrastination zu verhindern?

In der Regel ist es hilfreich, sich an außenstehende Experten zu wenden, da wir selbst oft zu sehr in unseren Gewohnheiten gefangen sind, um sie selbständig zu ändern. Allerdings gibt es auch praktische Tipps, die Sie bereits sofort anwenden können.

Dieser Beitrag stammt von unserer Schwesterpublikation ELEKTRONIKPRAXIS.

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