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Finnisches Resilienz-Modell vereint Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
Was Deutschland vom finnischen Resilienz-Konzept lernen kann

Das Gespräch führte Peter Schmitz 7 min Lesedauer

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Finnland hat ein umfassendes Resilienz-Konzept entwickelt, das Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam verantworten. Elisa-Managerin Kati Nyman erklärt im Interview mit unserem Schwesterportal Security-Insider, wie strukturierte Kooperation, gesetzliche Vorgaben und kontinuierliche Anpassung funktionieren.

„Wir haben allein durch diese Lösung Finnland zu einem unrentablen Ziel für Kriminelle gemacht“, sagt Kati Nyman, Executive Vice President bei Elisa, über die patentierte Anti-Scam-Lösung des Telco-Anbieters.(Bild:  Elisa)
„Wir haben allein durch diese Lösung Finnland zu einem unrentablen Ziel für Kriminelle gemacht“, sagt Kati Nyman, Executive Vice President bei Elisa, über die patentierte Anti-Scam-Lösung des Telco-Anbieters.
(Bild: Elisa)

Finnland hat seit vielen Jahren ein umfassendes Sicherheitskonzept, um die eigene Handlungsfähigkeit im Krisenfall sicherzustellen. Entwickelt wurde es ursprünglich aufgrund der geografischen Lage Finnlands mit seiner mehr als 1300 Kilometer langen Grenze zu Russland. Der finnische Ansatz schließt alle Teile der Gesellschaft mit ein und basiert auf gemeinsamer Verantwortung von Staat, Wirtschaft, Organisationen und Bürgern. Das Konzept gilt als Grundlage der gesellschaftlichen Resilienz Finnlands. Und die Erfolge sind messbar: 26 Millionen blockierte Betrugsanrufe in fünf Jahren, stabile Netze trotz durchtrennter Seekabel und drastisch gesunkene kriminelle Erlöse.

Im Gespräch mit Peter Schmitz, Chefredakteur von Security-Insider beschreibt Kati Nyman, Executive Vice President & Chief of Staff von Finnlands größtem Telco-Anbieter Elisa, wie dieses Konzept aussieht, welchen Beitrag Elisa darin leistet und was wir in Deutschland davon lernen können.