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LEW TelNet-Geschäftsführerin sagt, wie Kommunen an Glasfaser kommen

Trixl: „Auf dem Land rechnet sich Breitband ohne Fördermittel nicht.“

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Glasfasern überdauern 30 Jahre. Warum rechnet sich das Verlegen von neuen Leitungen auf dem Land nicht? Hier brauchen Sie nicht zu fürchten, dass Ihnen ein anders Unternehmen jemals Konkurrenz macht.

Trixl: Die Investitionen in neue Leitungen müssen sich in einem einen Zeitraum von 20 Jahren amortisieren können. Die Bevölkerungsdichte auf dem Land und die Abschreibung reichen oft nicht, damit sich die Ausgaben rechnen, zumal die Endkunden keine höheren Beträge für die Dienste zahlen wollen, als die Kunden in der Stadt. Ohne öffentliche Mittel ist eine flächendeckende Breitbandversorgung deshalb nicht zu schaffen.

Zudem darf sich die Kalkulation nicht nur auf die passive Technik und die Anfangsinvestition beschränken, sondern auch auf die Wartung und die aktiven Komponenten.

In welchem Zeitraum sind diese abgeschrieben?

Trixl: In fünf Jahren.

Persönlich und aus den Medien kenne ich hingegen Unternehmen und Privatleute, die vieles unternehmen, um online gehen zu können, vermutlich würden die auch mehr bezahlen. Um einen unterirdischen Stromanschluss ins Haus zu bekommen, oder eine Laterne in die Straße zahlen sie auch.

Trixl: Der Mangel an schnellen Datenleitungen stellt sich allerdings auch erst seit etwa 2007. Zuvor habe ich zum Beispiel vor Bürgermeistern Vorträge gehalten, die sich keineswegs dafür interessierten. Doch heute gehören Glasfaserverbindungen beziehungsweise VDSL zu den Standortvorteilen.

Weiter mit: Wo gegraben wird, gehören Leehrrohre hinein?

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