Suchen

Spiegeltechnik überlagert Abbildung und Aufnahme für realistische Videokonferenzen Telepräsenz-System von Sony für direkten Augenkontakt per Internet

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Ulrike Ostler

Durch Präzision und räumliche Tiefe bei der Bilddarstellung will Sony Online-Meetings über seine „TelePresence“-Systeme realistischer gestalten. HD-Auflösung und eine spezielle Aufnahmetechnik vermitteln das Gefühl einer direkten Kommunikation. Dafür nehmen die Kameras das Bild indirekt über Spiegel in Augenhöhe auf, wodurch der Augenkontakt in beide Richtungen „stimmt“.

Firma zum Thema

TelePresence-Lösung von Sony für realitätsnahe Konferenzen
TelePresence-Lösung von Sony für realitätsnahe Konferenzen
( Archiv: Vogel Business Media )

Gesprächspartner sehen bei herkömmlichen Videokonferenzen nicht direkt in eine Kamera, sondern auf das Gesprächsgegenüber in einem Monitor. Die Aufnahmekamera befindet sich jedoch darüber oder auch an einem anderen Ort, mehr oder weniger verborgen. Es entsteht der Eindruck, als schaue das Gegenüber ein wenig am eigenen Gesicht vorbei. Sony löst dieses Problem, indem der Monitor hinter einem halbdurchlässigen, um 45 Grad geneigten Spiegel positioniert ist.

Die Kamera befindet sich unterhalb des Monitors und wird durch eine Doppelspiegelung auf Augenhöhe des Betrachters gebracht. Dadurch behalten die Konferenzteilnehmer den Monitor im Sichtfeld und richten gleichzeitig den Blick direkt in die Kamera – und somit in die Augen ihres Gesprächspartners.

Beim Sony Videokonferenzsystem „PCS-XG80“ wird durch die so genannte „Bright-Face“-Technik zusätzlich die Bilddarstellung bei ungünstigen Lichtverhältnissen angepasst. Bandbreitenfreundliche Übertragung von PC-Inhalten und der Tonspur runden laut Hersteller das virtuelle Konferenzerlebnis ab.

Weitere Informationen bietet der Herrsteller auf Anfrage. Live zu sehen ist „TelePresence“ auf der Sony Professional World am 10. Februar in Köln, am 12. Februar in Berlin und am 17. Februar 2009 in München.

(ID:2018974)