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Endpoint Management TeamViewer koppelt Tensor enger an Microsoft Intune

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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TeamViewer baut die Integration seiner Enterprise-Plattform Tensor mit Microsoft Intune aus. IT-Verantwortliche sollen Geräteverwaltung und Remote-Support künftig enger verzahnen können, ohne zwischen verschiedenen Werkzeugen wechseln zu müssen.

Die Integration von TeamViewer Tensor mit Microsoft Intune soll Geräteverwaltung und Remote-Support enger miteinander verbinden.(Bild:  TeamViewer)
Die Integration von TeamViewer Tensor mit Microsoft Intune soll Geräteverwaltung und Remote-Support enger miteinander verbinden.
(Bild: TeamViewer)

TeamViewer hat eine erweiterte Integration zwischen TeamViewer Tensor und Microsoft Intune angekündigt. Die Verbindung soll Administratoren dabei unterstützen, verwaltete Endgeräte schneller zu analysieren und Supportfälle direkt aus der Endpoint-Management-Umgebung heraus zu bearbeiten. Die Integration befindet sich derzeit in einer Private Preview und soll in den kommenden Wochen allgemein verfügbar werden.

Bei der Erweiterung handelt es sich um eine automatische Synchronisierung von Gerätedaten zwischen beiden Plattformen. Administratoren erhalten dadurch nahezu in Echtzeit einen Überblick über den Zustand verwalteter Geräte. Gleichzeitig entfällt ein Teil der manuellen Konfiguration, die bisher notwendig gewesen sei, wenn Informationen aus mehreren Systemen zusammengeführt werden mussten.

Remote-Support direkt aus dem Endpoint-Management

Die Integration ermögliche unbeaufsichtigten Fernzugriff auf Geräte mit Windows, macOS und Android. Support-Sitzungen sollen direkt aus der Intune-Konsole heraus gestartet werden können. Auch Intune-verwaltete Geräte, auf denen die Company-Portal-App nicht installiert sei, sollen sich laut TeamViewer über die neue Integration erreichen lassen.

In vielen IT-Abteilungen laufen Geräteverwaltung und Remote-Support bislang über getrennte Systeme. Administratoren müssen daher häufig zwischen Management-Tools und Fernwartungslösungen wechseln. Die Integration soll diese Trennung reduzieren, indem Gerätestatus, Zugriff und Support-Sitzungen in einer Umgebung zusammengeführt werden.

Zugriff auf Administratorrechte über LAPS

Darüber hinaus unterstützt die Integration nun die Windows Local Administrator Password Solution (LAPS). Damit sollen IT-Verantwortliche bei Bedarf auf lokale Administratoranmeldedaten zugreifen, ohne separate Credential-Verwaltungssysteme verwenden zu müssen.

Die Lösung greife dabei auf Sicherheitsmechanismen von Microsoft Entra ID und Intune zurück. Conditional Access, zentrale Audit-Protokolle und bestehende Governance-Richtlinien bleiben laut Hersteller erhalten. Dadurch sollen Remote-Support-Sitzungen innerhalb der bestehenden Sicherheits- und Compliance-Strukturen von Unternehmen stattfinden können.

Die Integration steht aktuell ausgewählten Enterprise-Kunden und Partnern als Private Preview zur Verfügung. Eine breitere Verfügbarkeit wird laut TeamViewer in den kommenden Wochen erwartet.

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