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Applikations-Performance mit 100 Mio. IOPS Switch für die 6. Fibre-Channel-Generation

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Gen-6-Fibre-Channel-Switch Brocade G620 bietet vier Q-Flex-Ports, die jeweils einen 128-GBit/s-Link unterstützen, sich aber auch in vier 32-GBit/s-Links aufsplitten lassen. Das Gerät könne die Applikations-Performance und die Transparenz beim Performance-Monitoring steigern.

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Brocade zufolge bietet der G620 die branchenweit höchste Portdichte in 1 HE.
Brocade zufolge bietet der G620 die branchenweit höchste Portdichte in 1 HE.
(Bild: Brocade)

Der Brocade G620, laut Hersteller der erste Gen-6-Fibre-Channel-Switch der Branche, könne über 32- und 128-GBit/s-Links für deutlich mehr Leistung sorgen. Außerdem sprenge das Gerät mit bis zu 100 Mio. IOPS die Grenzen der Applikations-Performance. Der Switch biete die branchenweit höchste Portdichte in 1 HE und lasse sich von 24 bis 64 Ports budgetorientiert skalieren.

Die Funktion „IO Insight“ sorgt Brocade zufolge für mehr Transparenz beim Performance-Monitoring und könne dabei helfen, kritische SLAs zu erfüllen. Dies geschehe durch die Überwachung von IO-Statistiken, einschließlich Hardwarelatenz und IOPS-Metriken. Anhand dieser Informationen lasse sich ein Rückgang der Speicher-Performance frühzeitig identifizieren.

Gen-6-Fibre-Channel sei vor allem für Unternehmen interessant, die ihre Rechenzentren auf Flash-Speicherung umstellen möchten. Hierfür seien Netzwerke mit geringer Latenz, hoher Bandbreite und extremer Zuverlässigkeit notwendig. Bereits heute werden nach Brocade-Angaben zwischen 70 und 80 Prozent aller Flash-Arrays über Fibre Channel gefahren. Die kommende, auf Non-Volatile-Memory-Express (NVMe) basierende Flash-Speicher-Generation werde sich mit aktuellen Fibre-Channel-Netzwerken ebenso nahtlos integrieren lassen wie mit zukünftigen Gen-Lösungen.

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