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Neue, intelligente Zähler sind notwendig
Um das zu erreichen, gehören die bisherigen, so genannten Ferraris-Zähler ersetzt. Die müssen nämlich manuell ausgelesen werden, das heißt: Es kommt jemand zum Ablesen oder der Kunde meldet die Zählerstände selbst, per Post, per Internet-Portal oder telefonisch. Letztlich jedoch sind die gewonnenen Daten eine reine Schätzung, und geben den tatsächlichen Verbrauch nicht wieder.
Moderne Zähler übermitteln die Daten in einem Pull-Verfahren. Somit gehört zu den Grundfähigkeiten eines solchen Systems das Messen, die Datenspeicherung (Zählwerk und Steuerung) sowie die Kommunikation. Weitere Funktionen, die Ferraris-Zähler nicht ausführen können sind, Laststeuerung, Fernschaltung und das Registrieren von Manipulationsversuchen.
Außerdem kann ein elektronische Zählwerk mehr Daten erfassen: Energie, Leistung (Wirkleistung, Blindleistung – jeweils bezogen und geliefert) sowie die Enegiequalität (Spannung, Frequenz und Unterbrechung der Lieferung).
Nicht übermittelt werden hingegen Verbrauchsprofile. Der Energieversorger weiß nicht, wann wer seinen Kaffee trinkt oder ins Bett geht.
Unterschiede in den Geräten
Das Gutachten stellt fest, dass die derzeit am häufigsten integrierte Smart-Metering-Systeme genutzt werden. Alle Komponenten vom Zähler bis zum Meter-Data-Management stecken in der Regel in einem proprietären, geschlossenen System.
Das Einbinden von Geräte Dritter lässt sich nicht ohne Weiteres realisieren. Nur manche Geräte, wie das System „Amis“ von Siemens, erlauben die Integration von Fremdzählern über spezielle Fremdgeräte-Gateways.
Die Gutachter haben nun ein Basisszenario entwickelt, mit dessen Hilfe der Ausbau schneller vonstattengehen könnte (siehe: Tabellen). Unter den gegnwärtigen Rahmenbedingungen jedoch sein „ein flächendeckender Ausbau bis zum Jahresende 2020 nicht zu erwarten.“
weiter mit: Aufteilung der Kosten, der Arbeit und der Infrastruktur in Emden
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