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5. Der Fokus sollte auf flexiblen Controllern mit großem Funktionsumfang liegen
Die WLAN-Controller sind der Dreh- und Angelpunkt Ihrer WLAN-Architektur. Die meisten Controller-Architekturen setzen voraus, dass der gesamte Verkehr einschließlich der Security-Mechanismen über den Controller läuft. Das heißt, dass viele vorhandene Controller nicht in der Lage sind, die Anforderungen an den Durchsatz von 802.11n zu erfüllen. Ideal ist eine verteilte, intelligente Controller-Architektur, die entweder ein Tunneling oder ein Bridging des Verkehrs auf SSID-Basis ermöglicht. Die Vorteile beider Controller-Architekturen sind:
- Zentrales Forwarding ermöglicht das Routing des gesamten Verkehrs über den Controller, wodurch der Datenverkehr in der Nähe der zentralen Ressourcen bleibt. Das ist am besten für Anwendungen mit niedriger Bandbreite und für Applikationen, die Multi-Subnet-Roaming in Echtzeit benötigen – wie beispielsweise VoWLAN – sowie für Verkehr, der eine Eingangsfilterung erfordert, wie beispielsweise ein Gastzugang.
- Verteiltes Forwarding sorgt für das Routing des WLAN-Management-Verkehrs zum WLAN-Controller, wobei aber ein lokales Bridging des gesamten Datenverkehrs am AP durchgeführt wird. Dieser Ansatz bietet sich für Netzwerke an, die sich durch hohe Bandbreite, Remote-Standorte und Anwendungen auszeichnen, die lediglich Portabilität erfordern wie E-Mail-Software und Web-Browser.
- Der Verkehr wird direkt an das Ethernet geschickt, so dass der Netzwerk-Kern nicht mit Doppelverkehr belastet wird. Der Datenverkehr der Mitarbeiter kann lokal überbrückt werden, da die Regeln, die für sie gelten, für drahtlose und drahtgebundene Übertragung identisch sind. Video ist eine weitere Applikation, für die ein lokales Bridging eingerichtet werden sollte.
- Adaptives Forwarding bietet das Beste aus beiden Welten, denn es ermöglicht das Routing des Verkehrs über den Controller bzw. das lokale Bridging an den APs in Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung. Die APs übernehmen grundsätzlich die Verschlüsselung und die QoS-Sicherung (Quality of Service). Dieser doppelgleisige Ansatz sorgt für die nachhaltige Entlastung zentraler Ressourcen und Infrastrukturen bei gleichzeitiger Optimierung der Performance. Seine Flexibilität ermöglicht überdies eine einfachere Netzwerk-Integration und unterstützt das Change-Management.
6. Unbefugter Zugriffe müssen erkannt und verhindert werden
Für WIDS/WIPS-Systeme (Wireless Intrusion Detection and Prevention Systems) ist eine Sofortlösung zur Identifizierung unautorisierter 802.11n-APs erforderlich. Bestimmte Anbieter verfügen bereits über Systeme, die unautorisierte 802.11n-APs mit den aktuellen 802.11a/b/g-Sensoren erkennen können. Diese Lösungen erkennen und lokalisieren unzulässige 802.11n APs. Rüsten Sie also nur auf 802.11n-Sensoren auf, wenn dies auch wirklich notwendig ist.
weiter mit: 7. Performance und der Stromverbrauch bestimmen die Auswahl der Clients
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