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Microsens modernisiert LANs Schneller Schreibtisch-Switch

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Neben einem kompakten Gigabit-Switch bietet Microsens nun auch Injectoren für die Nachrüstung bestehender Netzwerke an. Damit lassen sich PoE-gespeiste Geräte an vorhandene Systeme anschließen.

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Mit dem kompakten 8-Port-Gigabit-Switch richtet sich Microsens an kleine Arbeitsgruppen mit hohen Anforderungen an die Bandbreite. Das lüfterlose Gerät stellt acht Ports zur Verfügung, die sich automatisch auf die jeweilige Geschwindigkeit anpassen: 10/100/1000 Base-T Auto Negotiation.

Zusätzlich besitzt der Switch zwei modulare Transceiver-Ports, die die Anbindung an Glasfasernetze (FTTO/FTTH) ermöglichen; passende Small Form-Factor Pluggables werden ebenfalls angeboten. Das Gerät verfügt über die üblichen Layer-3-Funktionen. Der Preis für die Komponente beträgt rund 330 Euro.

Bereits bestehende Netzwerke lassen sich mit dem 24-Port-PoE-Injector nachgerüsten. Jeder der 24 Anschlüsse kann eine Leistung von 15,4 Watt abgeben. Der Zugriff auf das steuerbare Gerät erfolgt per Telnet, Web-Oberfläche oder SNMP. Darüber ist es beispielsweise möglich, PoE-Geräte aus der Ferne ab- oder anzuschalten beziehungsweise neu zu starten. Fehlerbenachrichtigungen sendet der Injector per SNMP-Trap oder E-Mail. Ein 400-Watt-Netzteil wurde in das 1HE-große Gerät integriert.

Die Kosten für eine PoE-Aufrüstung im Netz belaufen sich auf etwa 780 Euro. Für punktuell anzubindende PoE-Geräte bietet Microsens aber auch einen kompakten 1-Port-PoE-Injector für rund 50 Euro.

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