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Mit neuen CMDlets Windows Server 2012 effizienter verwalten Praxis-Tipps für die PowerShell 3.0

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

In Windows Server 2012 lassen sich über die PowerShell Integrated Script Environment (ISE) viele Administrationsaufgaben deutlich schneller erledigen als mit grafischen Tools.

Mit ein paar Tricks können Administratoren mit der PowerShell 3.0 den Windows Server 2012 schneller und einfacher administrieren.
Mit ein paar Tricks können Administratoren mit der PowerShell 3.0 den Windows Server 2012 schneller und einfacher administrieren.

Mit Windows Server 2012 geht Microsoft weiter den Weg viele Administrationsaufgaben in die PowerShell zu verlagern. Auch die neuen Microsoft-Server-Versionen wie SQL Server 2012, System Center 2012 und der kommende Exchange- und SharePoint-Server setzen verstärkt auf die Verwaltung in der PowerShell. Viele Aufgaben lassen sich so schneller erledigen und vor allem automatisieren. In Windows Server 2012 ist der Core-Server daher die bevorzugte Installationsvariante.

Auch wenn Windows-Administratoren häufig lieber in der grafischen Oberfläche Verwaltungsaufgaben durchführen, ist die PowerShell durchaus einen Blick wert. In der neuen Version PowerShell 3.0 hat Microsoft viele Verbesserungen integriert und viel mehr CMDlets. Standardmäßig ist PowerShell 3.0 in Windows Server 2012 und Windows 8 installiert.

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In Windows Server 2012 muss über die grafische Oberfläche, PowerShell Integrated Script Environment (ISE), als Serverfeature nachträglich installiert werden, in Windows 8 ist diese bereits installiert. Viele Administrationsaufgaben lassen sich auf diesem Weg deutlich schneller erledigen als mit grafischen Tools. Wollen Administratoren zum Beispiel die neuen Speicherpools oder Storage Spaces nutzen, lassen sich diese schnell und einfach in der PowerShell anlegen.

  • Ebenfalls neu sind CMDlets mit denen sich Active Directory installieren und verwalten lässt. Dabei spielen vor allem die folgenden CMDlets eine Rolle:
  • Install-ADDSForest – Installiert eine neue AD-Gesamtstruktur.
  • Install-ADDSDomain – Installiert eine neue Active Directory-Domäne.
  • Install-ADDSDomainController – Installiert einen neuen Domänencontroller.
  • Uninstall-ADDSDomainController – Deinstalliert einen Domänencontroller.
  • Add-ADDSReadOnlyDomainControllerAccount – Erstellt ein Computerkonto für einen schreibgeschützten Domänencontroller.
  • Test-ADDSDomainControllerInstallation – Startet die Voraussetzungen zur Installation eines Domänencontrollers.
  • Test-ADDSDomainControllerUninstallation – Startet die Voraussetzungen zur De-Installation eines Domänencontrollers.
  • Test-ADDSDomainInstallation – Startet die Voraussetzungen zur Installation einer neuen Domäne
  • Test-ADDSForestInstallation – Startet die Voraussetzungen zur Installation einer neuen Gesamtstruktur.
  • Test-ADDSReadOnlyDomainControllerAccountCreation –Startet die Voraussetzungen zur Installation eines neuen schreibgeschützten Domänencontrollers.

Mit welchen Tricks man mit der PowerShell Windows Server 2012 schneller und einfacher administriert, sehen Sie in der Bilderstrecke. Klicken Sie dazu einfach auf das Teaser-Bild dieses Beitrags!

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