All-in-One-Netzwerkmanagement

OpManager Plus vereint fünf Module

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Mit der neuen Fluidic-Oberfläche sollen Administratoren die Lösung komfortabler als bisher anpassen.
Mit der neuen Fluidic-Oberfläche sollen Administratoren die Lösung komfortabler als bisher anpassen. (Bild: ManageEngine/MicroNova)

Im Software-Paket OpManager Plus vereint ManageEngine fünf Lösungen für das Netzwerkmanagement in einem Produkt: Nutzer überwachen damit NetFlow-Daten, Netzwerkgerätekonfigurationen, IP-Adressen sowie Switch-Ports und werten Log-Daten von Firewalls aus.

Schon bislang taugte ManageEngines OpManager für das Switch Port Mapping. Jetzt bietet der Hersteller die Monitoring-Software mit dem Zusatz „Plus“ im Namen und vier weiteren Modulen unter der Haube an.

Die im Paket integrierten Module nutzen eine gemeinsame Datenbank und präsentieren sich über eine einzige Konsole. Dieser All-in-One-Ansatz vereinfache nicht nur Lizenzmanagement und Backups, sondern biete Netzwerkverantwortlichen einen besseren Überblick über ihre Infrastruktur. So liefere etwa eine Übersicht alle wichtigen Informationen zu Router-Performance, Flow-basiertem Netzwerkverkehr und Konfigurationsdaten. Über die neue Fluidic-Benutzeroberfläche könnten Nutzer Einstellungen zu Suchfunktion, Inventar, Alarmen und Reports zudem komfortabler als bei bisherigen OpManager-Versionen anpassen.

OpManager Plus umfasst folgende Module für das Netzwerk-Management:

  • Das NetFlow-Monitoring-Modul ermöglicht einen Überblick über den Netzwerk-Traffic. Dazu analysiert die Lösung NetFlow-, sFlow-, jFlow-, IP-FIX- sowie weitere Flow-Daten und identifiziert die Geräte, Applikationen und Nutzer, die die größte Bandbreite belegen.
  • Das Firewall-Management-Modul sammelt, archiviert und analysiert sämtliche Log-Dateien von Firewalls für Sicherheits- und Compliance-Audits. Zudem überwacht OpManager die Aktivitäten der Nutzer sowie die Bandbreitenauslastung und alarmiert Administratoren beim Zugriff auf blockierte Sites.
  • Das Konfigurationsmanagement-Modul sichert Konfigurationen von Netzwerkgeräten, stellt diese bei Bedarf wieder her oder setzt sie zurück. Eine separate Anmeldung auf dem Gerät ist dazu nicht erforderlich. Werden nicht autorisierte Änderungen an den Konfigurationen durchgeführt, benachrichtigt OpManager Plus den Administrator per E-Mail und SMS.
  • Das IP-Adress-Management-Modul verwaltet IPv4- und IPv6-Adressen und sorge für freie Adressbereiche und optimale Verfügbarkeit. Hier lässt sich die gesamte Historie einer IP-Adresse verfolgen – inklusive der Geräte, denen die Adresse zugewiesen wurde.

Mit dem OpManager Plus erhalten Kunden schließlich auch die Beta-Version einer Endanwender-zentrierten Funktion zur Breitbandanalyse. Damit können private Endgeräte in BYOD-Umgebungen in das Monitoring einbezogen werden. Administratoren erfahren so, welche Bandbreite einzelne Geräte belegen und welche Auslastung bestimmte Apps erzeugen.

Der OpManager Plus ist ab circa 895 Euro beim Distributor MicroNova erhältlich – für diesen Betrag gibt es Performance-Monitoring für bis zu 25 Geräte, Bandbreitenanalyse für 25 Schnittstellen, Konfigurationsmanagement für weitere 25 Geräte, Log-Analyse und -Archivierung für eine Firewall, IP-Adress-Management für 250 IP-Adressen und Switch-Port-Management für 250 Switch-Ports. Eine 30 Tage gültige Testversion des OpManager Plus gibt es online.

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