Unify: E-Mail-Flut wird abnehmen

Neue Wege zu kommunizieren

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Plattformen wie Unify Circuit sorgen dafür, dass der physische Standort von Mitarbeitern im Tagesgeschäft an Bedeutung verliert.
Plattformen wie Unify Circuit sorgen dafür, dass der physische Standort von Mitarbeitern im Tagesgeschäft an Bedeutung verliert. (Bild: Unify)

Unify erwartet, dass Nutzer in diesem Jahr zunehmend effektivere und effizientere Wege der Kommunikation entdecken werden. Nach Meinung des Anbieters von Kommunikationssoftware und -services werden E-Mails in den Hintergrund rücken und Collaboration-Plattformen an Bedeutung gewinnen.

In diesem Jahr, so prognostizieren es die Experten des Kommunikationsspezialisten Unify, wird die kontextbezogene Kommunikation einen höheren Stellenwert einnehmen. Collaboration-Plattformen mit den dazugehörenden Apps werden in den Vordergrund rücken und genau wie im Consumer-Bereich auch im Business-Segment die Plattformen und Prozesse vereinfachen.

Bei Circuit von Unify und anderen neuen Produkte auf dem Markt handele es sich im Wesentlichen um Apps. Sie seien als offene, Kommunikation und Geschäftsprozesse zusammenbringende Umgebung entwickelt worden und würden dazu beitragen, dass der physische Standort im Tagesgeschäft an Bedeutung verliert. Arbeit sei eine Tätigkeit und längst kein Ort mehr, zu dem der Mitarbeiter geht.

Unify sieht einen Wandel von „Work-Life-Balance“ zu „Work-Life-Integration“. Unternehmen seien deshalb besser in der Lage, die besten Talente mit flexibleren Arbeitsformen an sich zu ziehen und zu halten. Grundlage dafür sei Technologie für Kommunikation und Zusammenarbeit.

Nach Einschätzung der Experten wird sich das Internet der Dinge durchsetzen und das Bedürfnis nach mehr Sicherheit in der Cloud steigen. Das Internet der Dinge werde 2015 über alle Branchen hinweg massiv an Bedeutung gewinnen. Im Verlauf der kommenden zwei Jahre werde es deshalb zu einem explosionsartigen Anwachsen der Datenmengen kommen. Die meisten Provider hätten im Moment nicht ausreichend Kapazitäten, um diese Daten zu verwalten und zu sichern. Da auch immer mehr Services aus der Cloud bereitgestellt würden, müssten sich die Anbieter Gedanken machen, wie sie die Daten ihrer Kunden optimal absichern können.

Alles drehe sich um Daten. Anwender wollen die Daten, die für ihre Kommunikation relevant sind, leicht erreichbar zur Verfügung haben. Metadaten und Tagging würden deshalb nicht mehr nur für einfache Funktionen wie Ortungsdienste eingesetzt, sondern die Konversationen in Echtzeit mit Informationen anreichern. Dadurch erweitere sich der Kontext und neue Parameter würden messbar, beispielsweise die sozialen Aspekte einer Unterhaltung.

Social Selling, Social Advocacy und die Engagement Cloud sind nach Ansicht von Unify auf dem Vormarsch. Social Selling versetze Anbieter und Käufer in die Lage, direkter und umfassender miteinander in Kontakt zu treten. Dadurch könne eine engere Beziehung entstehen, die ganz auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet sei. Das Konzept einer Engagement Cloud geht von der Annahme aus, dass Menschen von Unternehmen zusammenhängende Konversationsstränge erwarten. Darin soll der gesamte Austausch über alle Geschäftsprozesse hinweg fortlaufend gebündelt sein, sodass die Kommunikation jede Interaktion zwischen Menschen oder Mensch und Maschine enthält.

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