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Paessler veröffentlicht 64-Bit-Version von PRTG Netzwerkmonitoring mit 20.000 Sensoren

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit der 64-Bit-Version der Netzwerkmonitoring-Software PRTG ist der Core-Prozess nicht mehr auf 3 GB Speicher beschränkt. Dadurch sind Installationen mit 20.000 Sensoren möglich. Neue Sensortypen bieten laut Paessler erweiterte Überwachungsmöglichkeiten.

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Mit der 64-Bit-Version von PTRG ist beim Netzwerkmonitoring die Speicherbegrenzung von 3 GB aufgehoben.
Mit der 64-Bit-Version von PTRG ist beim Netzwerkmonitoring die Speicherbegrenzung von 3 GB aufgehoben.
(Bild: Paessler)

Wie alle 32-Bit-Programme konnte auch PRTG bisher nur bis zu 3 GB Speicher nutzen. Damit waren Installationen in der Regel auf etwa 10.000 Sensoren beschränkt. Diese Grenze wird in der aktuellen Version von PRTG aufgehoben, da der Core-Server ab sofort als 32-Bit Binary (für 32-Bit Windows) und als 64-Bit Binary ausgeliefert wird. Auf einem System mit einer 64-Bit-Windows-Version kann PRTG nun den kompletten verfügbaren Speicherplatz des Host-Computers nutzen. Damit hebt Hersteller Paessler die Empfehlung der maximalen Anzahl an Sensoren auf 20.000 an. Für große Netzwerke sind jetzt nur noch halb so viele PRTG-Lizenzen bzw. -Installationen notwendig.

Mehr als 150 Sensortypen

Aktuell umfasst Paesslers Sensorenpalette über 150 Typen, die je nach Anforderung engmaschige Überwachungsnetze für detaillierte und zielgerichtete Monitoringinformationen ermöglichen sollen. Derart präzise Sensorenzusammenstellungen könnten selbst in großen Netzwerken professionell gemanagt werden. Die aktuelle PTRG-Version enthält die folgenden neu entwickelten Sensortypen:

  • Sensoren für Netapp-SANs: Überwachung von Netapp-Storage-Lösungen
  • Sensoren für das Hardwaremonitoring via SNMP: Überwachen von Hardwarekomponenten unter Windows und Linux
  • MS Exchange Transport Queue Sensor: Detailliertes Monitoring der MS Exchange Server 2003, 2007 und 2010
  • Port Range Sensor: Überwachen mehrerer Ports mittels SNMP
  • WMI Custom String Sensor: Überwachen von SQL-Servern unter Windows mittels WQL Query

Monitoring mit 50.000 Sensoren im Test

„Im Rahmen der ständigen Weiterentwicklung unserer Netzwerkmonitoring-Software – Stichwort ‚Continuous Rollout‘ – werden wir auf dieser Version aufbauen und sie in den kommenden Monaten stetig optimieren“, erklärt Dirk Paessler, Vorstand Paessler AG. „So ist sichergestellt, dass zu einem späteren Zeitpunkt nochmals größere Installationen möglich sein werden. Bereits jetzt betreiben wir im eigenen Netzwerklabor ein Testszenario mit 50.000 Sensoren.“

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