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Monitoring-Software PRTG als Android-App verfügbar Mobile Netzwerkkontrolle per Android-Smartphone und Kindle Fire HD

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit der Paessler-App „PRTG for Android“ können Nutzer von Smartphones mit Google-Betriebssystem ab Version 4.0 sowie Kindle Fire HD ihre IT-Infrastruktur mit PRTG Network Monitor auch aus der Ferne im Blick behalten.

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„PRTG for Android“ von Paessler ordnet die Sensordaten zum Netzwerk u.a. hierarchisch in Probes.
„PRTG for Android“ von Paessler ordnet die Sensordaten zum Netzwerk u.a. hierarchisch in Probes.
(Bild: Paessler )

Bei PRTG for Android werden wie in der Web-Oberfläche des PRTG Network Monitor alle Sensordaten zum Netzwerk hierarchisch in Probes, Gruppen und Geräte geordnet angezeigt. Mithilfe der App können Administratoren u.a. Daten einsehen, Alarme bestätigen und das Monitoring für einzelne Objekte oder ganze Gruppen pausieren. Der Nutzer wird bei Störungen oder Ausfällen benachrichtigt. Zudem kann er sich mittels Widgets den globalen Sensorstatus eines PRTG-Servers oder wichtige Sensordaten auf dem Startbildschirm anzeigen lassen.

Zur Nutzung der App ist ein PRTG Core Server ab Version 13.1 erforderlich, der vom mobilen Gerät aus erreichbar ist. Die App verbindet sich mit dem Server, um die gesamte Monitoring-Konfiguration auf den mobilen Geräten darzustellen. Betreut ein Administrator mehrere unabhängige PRTG-Server, so kann er diese in der App anlegen, zwischen den Servern wechseln und sich mit einem Hintergrunddienst über alle Server alarmieren lassen, sollten unerwartete Werte gemessen werden oder Ausfälle auftreten. Er kann die Echtzeit-Monitoring-Graphen ansehen sowie Priorität und Favoritenstatus von Sensoren verändern, das Monitoring pausieren/fortführen, Alarme quittieren, Sensor-Scans direkt auslösen, eine Auto-Discovery starten und historische Daten abrufen.

Widgets informieren auf einen Blick

Die Widgets bilden entweder den globalen Sensorstatus oder einzelne Sensorkanäle als „Tachometer“ auf dem Startbildschirm ab – hierfür muss die App nicht geöffnet sein. Der individuell konfigurierbare Benachrichtigungsservice meldet auftretende Störungen oder Ausfälle direkt in der Android-Statusleiste und kann sich auf Wunsch auch per Ton oder Vibration bemerkbar machen. Dieser Hintergrunddienst wird in regelmäßigen Zeitintervallen aktualisiert.

Die App passt die Darstellung automatisch an das jeweilige Display an – der User soll auf diese Weise so viele Informationen wie möglich auf einen Blick erkennen können. Um hohe Datenmengen zu vermeiden, werden Sensorgraphen bei mobiler Internetverbindung erst auf Wunsch geladen. Bei WLAN-Anbindung soll die Anzeige sofort erfolgen.

QR-Code führt zur gewünschten Anzeige

Ein Anwender, der im PRTG-Ajax-Webinterface unterwegs ist und die gleiche Ansicht auf seinem Mobilgerät angezeigt bekommen möchte, soll, wenn er den QR-Code auf dem Bildschirm scannt, umgehend die entsprechende Seite in seiner PRTG-App sehen können. Es sei auch denkbar, dass Administratoren ihre Server-Racks mit ausgedruckten QR-Codes bestücken, um im Serverraum auf ihrem Smartphone zu den Monitoring-Daten eines bestimmten Gerätes zu gelangen.

Nutzwert auch ohne PRTG-Server

Administratoren, die noch keine PRTG-Installation betreiben, können Paessler zufolge ebenfalls von der App profitieren. Auch ohne Verbindung zu einem PRTG Core Server hält die Applikation einen „Werkzeugkasten“ bereit. Vom Smartphone oder Tablet aus können Ziele im Netzwerk per Ping, Traceroute oder DNS-Abfrage überprüft werden. Webserver-Antworten (Raw HTTP) lassen sich auf dem mobilen Gerät ebenfalls initiieren und einsehen. Eine „MAC-Datenbank“ gibt Aufschluss darüber, welcher MAC-Adressenkreis zu welchem Hersteller gehört.

Die Android-App steht kostenlos zum Download im Google Play Store und im Amazon Appstore bereit.

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