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Dätwyler zeigt modulare Glasfaserlösungen auf der ECOC 2007 Mit OM2+/OM3+ genormten Fasern größere Reichweiten im LAN und SAN erreichen

| Redakteur: Florian Karlstetter

Dätwyler Cables präsentiert seine optischen Verkabelungslösungen auf der European Conference on Optical Communication in Berlin. Die modularen Kabellösungen finden Einsatz in Weitverkehrs- und Stadtnetzen sowie LANs und SANs aber auch im Hausanschluss über FTTH/FTTC.

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Das Optofil Micro-System von Dätwyler für FTTH-/FTTC-Verkabelungen
Das Optofil Micro-System von Dätwyler für FTTH-/FTTC-Verkabelungen
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Hersteller von Kabelinfrastruktur-Lösungen zeigt auf der ECOC 2007, wie sich beim Einsatz laseroptimierter Fasern bei 1- und 10-Gbit/s in LAN- und SAN-Verkabelungen größere Linklängen erreichen lassen. Realisiert wird dies mit laseroptimierten OM2+-Fasern bei 850 nm bis 750 Meter Länge für 1 Gbit/s beziehungsweise 150 Meter Länge bei 10 Gbit/s, oder mit OM3+ -Fasern über 550 Meter. OM2+ und OM3+ sind aktuelle Normungen für Glasfasern, ähnlich wie beispielsweise Cat3 und 5 bei Kupferkabeln.

Mit Optofil Micro stellt das Unternehmen unter anderem ein eigens für die Erschließung der „letzten Meile“ entwickeltes System vor. Die Komplettlösung für FTTH- und FTTC-Verkabelungen (Fiber to the Home/Curb) eignet sich vorwiegend für Stadtnetz-Betreiber. Zu den Systemkomponenten gehören kleine Glasfaserkabel mit bis zu 72 Fasern verschiedener Typen sowie ein flexibles System an Mikroohren (Speed-Pipes). Beide können Herstellerangaben zufolge über 1.000 Meter weit eingeblasen werden. Ein Halbschalen-System für die klassischen KR50-Rohranlagen sorgt für Absetzung und Abzweigung.

Die Konferenz und Messe ECOC 2007 findet vom 17. bis 19. September in Berlin statt (siehe Link).

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(ID:2007221)