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Fünf Fragen klären: Wieviel Unified Communications braucht ein Unternehmen?

Megatrends in Zahlen und Fakten zeigen: UCC ist unausweichlich

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Die Displays werden leuchtstärker bei geringerem Stromverbrauch. Als Beispiel dienen Bauer hier Organische Leuchtdioden (OLED). Flexibler werden sie auch, wie Devices mit E-Ink beweisen. Außerdem sind Displays überall integriert, in Alltagsgegenstände und in Kleidung beispielsweise.

Der Arbeitsplatz des Wissensarbeiters kommt seinen individuellen Bedürfnissen entgegen: Multi-Monitor-Setup, Multi-Projektion, interaktive Wände, virtuelle Realität sind hier zu nennen, aber auch Touchscreens und sprachgesteuerte Mensch-zu-Maschine-Interaktion.

Der gut ausgestattete Arbeitsplatz ist einer, der den individuellen Bedürfnissen des Arbeitnehmers entgegenkommt. Die Unternehmen müssen einerseits möglichst viel tun, um die Produktivität des Einzelnen und der Teams zu erhöhen. Andererseits bindet ein attraktives Arbeitsumfeld die guten Arbeitskräfte. Denn in der Zukunft konkurrieren die Unternehmen nicht nur weltweit mit ihren Produkten und Ideen, sondern auch um die Mitarbeiter, die diese liefern.

Web 2.0 und die Kommunikation

Die Flexibilisierung der Arbeitswelt läuft auf Unified Communications und Collaboration hinaus. (Archiv: Vogel Business Media)

Die gute Nachricht: Soziales Networking wird einfacher und spontaner. Tools wie Lotus Sametime, WebDialogs, LiveMeeting, WinMobile lassen sich um IP-integrierte Video-, Telefon- und Datenintegration für sichere und hochverfügbare Systeme, beziehungsweise Interaktive Kommunikationsräume mit Multi-Projektion und direkter Interaktion mit Informationsbeständen.

Es bleibt die Frage, ob und wann jedes einzelne Unternehmen diese Hilfsmittel nutzen will, um die Produktivität seiner Information Worker zu stützen.

Laut Instat Research hat Unified Communications und Collaboration ein Produktivitätspotenzial von 3 bis 5 Prozent jährlich. Mit anderen Worten innerhalb der kommenden zehn Jahre könnte die Produktivitätssteigerung 30 bis 50 Prozent betragen.

Das dürfte zumindest die Teilfrage beantworten, warum sich Unternehmenslenker um UCC kümmern müssen. Es geht um ihre künftigen Arbeitskräfte.

Ein Beispiel für mangelnde Effizienz liefert die gegenwärtige Art zu telefonieren. Bis jetzt endet 70 Prozent der Sprachkommunikation auf Sprach- oder Message-Boxen. Zudem entstehen 93 Prozent der Organisationen Produktivitätsverluste durch fehlende Zugriffe auf Entscheider und Business-Kommunikationssysteme.

Damit ist es wahrscheinlich, dass sehr viele Unternehmen Handlungsbedarf haben. Ob dem so ist, lässt sich durch die fünf Fragen von Fraunhofer-Director Bauer herausfinden.

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