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Fünf Fragen klären: Wieviel Unified Communications braucht ein Unternehmen?

Megatrends in Zahlen und Fakten zeigen: UCC ist unausweichlich

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Die Megatrends hinter den Fragen

Globalisierung, Umweltverschmutzung, Geburtenrückgang, Flexibilisierung der Arbeitswelt, modernes Nomadentum, weltweites Teamworking, Urbanisierung – das sind Begriffe, die jeder schon einmal gehört hat. Bauer bringt sie unter der Frage zusammen: Wie werden wir künftig arbeiten?

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich. Quelle Deutsche Bank Research. (Archiv: Vogel Business Media)

Zunächst einmal verändert sich die Weltwirtschaft nachhaltig. Die länderübergreifenden Transaktionen nehmen zu; in den vergangenen 30 Jahren haben sich die globalen Exporte verdreifacht. Nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten ist bis zum Jahr 2020 noch einmal mit einer Verdreifachung zu rechnen. In Deutschland betrug der Exportanteil am Bruttoinlandsprodukt im Jahr 1993 rund 20 Prozent; im Jahr 2006 rund 45 Prozent.

Diese Entwicklung fördert die Entstehung transnationaler Institutionen, aber auch die Diffusion kultureller Muster, lässt neue Absatzmärkte sowie größeren Wettbewerb entstehen. Deutlich spürbar sei bereits ein „Shift to Asia“, das Entstehen eines neuen Zentrums, einer „hoffentlich mulipolaren Welt“, sagt Bauer. So stehe offenbar eine weitere Zentralisierung in der Automobil-Branche unmittelbar bevor.

Zugleich reduziert sich der Anteil derjenigen, die mit körperlicher Arbeit ihr Geld verdienen. So betrug der Anteil der „Knowledge Worker“ im Jahr 1900 lediglich 17 Prozent. Im Jahr 2000 aber war der Anteil bereits auf 62 Prozent gestiegen. Für das Jahr 2020 rechnet etwa das Zukunftsinstitut damit , dass nur noch 25 Prozent körperlich arbeiten, während 75 Prozent Knowledge Worker sind.

Kreativität sichert das wirtschaftliche Überleben

Wo Ideen entstehen: In der Firma - 24 Prozent, außerhalb der Firma - 76 Prozent; am Arbeitsplatz - 4 Prozent, in interssanten Meetings - 6 Prozent und in langweiligen Meetings - 10 Prozent. Quelle: Flüglistaller (Archiv: Vogel Business Media)

Das aber bedeutet, Kreativität und Innovation sind noch stärker als bisher die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs. „Wissen und Kompetenz werden zum Produktionsfaktor Nr. 1“, so Bauer.

Daraus lassen sich weitere Konsequenzen ableiten. Unter dem Druck wachsender Komplexität steigt die Notwendigkeit zum Teamwork. Da die Kompetenzträger aber zugleich räumlich verteilt sein dürften, ist von ihnen und/oder der Infrastruktur eine hohe zeitliche und örtliche Flexibilität gefordert.

Bauer zitiert eine „European Lab Study“ aus dem Jahr 2007, nach der im Jahr 2020 80 Prozent der Arbeit in cross-funktionalen Teams erledigt werden wird, das heißt, über Abteilungs- und sogar Unternehmensgrenzen hinweg.

Als Basis für die weltweite Kooperation hat sich das Internet etabliert. So wird es bis zum Jahr 2015 rund 4 Milliarden Internet-Teilnehmer geben, die mehr oder weniger immer und Überall Zugang haben wollen und werden. Bis 2010 gibt es voraussichtlich bereits 221 Millionen mobile Internet-Zugänge.

Darüber nimmt die Bedeutung virtueller Communities zu. Stichworte hier sind Web 2.0 und „Second Life“. Zudem ist davon auszugehen, dass bereits in fünf bis zehn Jahren 80 Prozent des weltweit verfügbaren Wissens über das Internet in Echtzeit zur Verfügung stehen wird.

weiter mit: Vernetzung ist ein Muss

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