Karte für Gigabit Passive Optical Networks angekündigt Keymile macht MileGate zu GPON-OLT-Knoten
Keymile kündigt eine GPON-Karte für die Subracks MileGate 2310 und 2510 an. Damit fungieren die Systeme als GPON-OLT-Knoten und versorgen beispielsweise urbane Gebiete mit Breitbandzugängen.
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Mit der jetzt für die Multi-Service-Zugangsplattform MileGate vorgestellten Karte sollen Netzbetreiber eine große Anzahl von Kunden mit einem sehr schnellen Breitbandzugang versorgen. Die GPON-Karte (GPON = Gigabit Passive Optical Network) funktioniert in den Subracks MileGate 2310 und 2510; diese arbeiten dann als GPON-OLT-Knoten (OLT = Optical Line Termination).
Pro GPON-Port bietet die Karte eine Bandbreite von bis zu 2,5 Gbit/s im Downstream und 1,25 Gbit/s im Upstream. Mit passiven optischen Splittern können an jedem der acht Ports bis zu 128 Endgeräte angeschlossen werden. Ein voll ausgebautes Subrack MileGate 2510 biete damit bis zu 160 GPON-Ports an die mehrere tausend Kunden angeschlossen werden können.
Ein Mischbetrieb ist möglich: Laut Keymile können Netzbetreiber die neue GPON-Karte zusammen mit allen anderen Karten in einem MileGate-Subrack betreiben. Möglich sei etwa eine Kombination aus passiver und aktiver Übertragung in rein optischen Netzen. Auch hybride Zugangspunkte, die Glasfaser und mit Vectoring erweiterte DSL2-Anschlüsse kombinieren, können realisiert werden.
Keymile bewirbt die MileGate-Plattform mit hoher Portdichte und geringer Leistungsaufnahme. Damit eigne sich die Lösung auch für den Einsatz in Außengehäusen. Alle MileGate-Baugruppen können zentral über die Netzmanagement-Lösung UNEM verwaltet werden.
Die Keymile GPON-OLT-Karte soll "in den nächsten Monaten verfügbar sein".
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