Inventarisierungstool mit Measurement Add-on

JDisc Discovery 5.0 ermittelt Inventar und Auslastung

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

JDisc Discovery 5.0 ermittelt mithilfe des Measurement Add-ons Daten zur Auslastung.
JDisc Discovery 5.0 ermittelt mithilfe des Measurement Add-ons Daten zur Auslastung. (Bild: JDisc)

Die Software JDisc Discovery ist dafür bekannt, das Netzwerk zu scannen und aus den ermittelten Hard- und Softwaredaten eine komplette Inventarliste zu erstellen. Die Version 5.0 könne dank des neuen Measurement Add-ons nun auch Daten zur Auslastung ermitteln.

JDisc Discovery ist ein autark agierendes Werkzeug für IT-Administratoren. Einmal gestartet, inventarisiert es Netzwerke ohne das manuelle Ausrollen von eigenen Agenten. Dabei würden alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, Linux, VMware, Mac OS X, HP-UX, AIX, Solaris und FreeBSD erkannt. Darüber hinaus könne JDisc Discovery Router, Switches, Drucker und viele andere Gerätetypen identifizieren – und laut Hersteller bis zu 2000 Geräte pro Stunde auswerten.

Die neue Version 5.0 gehe mit dem Measurement Add-on noch einen Schritt weiter. Zusätzlich zu den eher statischen Inventardaten würden mithilfe des Measurement Add-ons Daten zur Auslastung ermittelt. Unter Windows habe das Add-on über selbst definierbare Templates Zugriff auf alle Daten aus dem Windows Performance Monitor. Bei anderen Geräten, etwa bei Druckern, Routern und Switches, würden Auslastungsdaten über SNMP erhoben.

Mit diesen Daten könne man leicht Drucker aufspüren, die nicht wirklich ausgelastet sind. Solche Drucker seien heiße Kandidaten bei Konsolidierungen. Speziell bei Cloud-Migrationen müsse das aktuelle Auslastungsprofil bekannt sein. Nur so sei es möglich, die kostengünstigste Cloud-Instanz für die zu bewältigenden Workloads zu finden.

Neben dem neuen Measurement Add-on habe JDisc auch die Discovery-Fähigkeiten erweitert. Computer, z.B. Notebooks, die nur unregelmäßig mit dem Netzwerk verbunden sind, könnten mit dem neuen „Directory Logon Scanning“ ohne Veränderungen oder Verteilung von Login-Skripten zeitnah erfasst werden. Auch die Erkennung von Docker-Containern sei verbessert worden.

Thomas Trenz, Geschäftsführer der Firma JDisc: „Mit dem Measurement Add-on haben wir unsere Lösung zur Netzwerk Inventarisierung und Dokumentation um das Thema Utilization erweitert. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten bei Konsolidierungs- und Cloud-Migrationsprojekten. Unser Fokus in den kommenden Monaten liegt auf der Neuentwicklung unseres UI als Web Frontend.“

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