Fixed-Mobile-Convergence im Test – Teil 1

Ist das Roaming zwischen WLAN und GSM reif für die Ablösung von DECT?

05.12.2008 | Autor / Redakteur: Dr. Frank Imhoff, Nick Schirmer, Dr. Michael Wallbaum / Andreas Donner

ComConsult fragt: Ist FMC bereit, das gute alte DECT abzulösen?
ComConsult fragt: Ist FMC bereit, das gute alte DECT abzulösen?

Fixed-Mobile-Convergence (FMC) bezeichnet das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetzen und einige Hersteller bieten hierfür schon länger konkrete Lösungen an. Dennoch ist ein wirklicher Durchbruch bisher ausgeblieben. Ohne FMC ist aber vor allem die Ablösung von bestehenden DECT-Installationen kaum möglich; und ohne die Ablösung von DECT ist die konsequente Einführung neuer, gänzlich IP-basierter Kommunikationslösungen nur bedingt möglich.

Unter dem Begriff Fixed-Mobile-Convergence (FMC) wird sowohl die Integration von GSM-Netzen und klassischen Telekommunikationsanlagen als auch die Nutzung von Wireless-LAN zur Übertragung von Sprache zusammengefasst. Doch die breite Einführung von FMC-Systemen lässt immer noch auf sich warten.

Dabei wäre es für immer mehr Nutzer aber höchst wünschenswert, wenn sie statt DECT-Telefon, Festnetz-Apparat und Mobilfunk-Handy nur noch ein Gerät hätten, mit dem sie überall erreichbar wären. Für Unternehmen kommt neben der erheblich reduzierten Endgeräte-Vielfalt auch noch der Wegfall von DECT-Infrastrukturen hinzu. Damit verbunden sind natürlich nicht nur erhebliche Einsparpotenziale, sondern auch ein deutlicher Zuwachs an Komfort für die Nutzer.

Es stellt sich also einerseits die Frage, welche Anforderungen an eine moderne FMC-Lösung zu stellen sind, um große DECT-Lösungen wirtschaftlich und technisch sinnvoll abzulösen. Andererseits müssen die unterschiedlichen Ansätze der Hersteller kritisch auf ihre unterschiedlichen Möglichkeiten und Leistungsmerkmale hin betrachtet werden, um sicherzustellen, dass eine ähnlich hohe Akzeptanz der Nutzer zu erzielen ist wie bei DECT. Hauptaugenmerk muss dabei sicherlich auf die Sprachqualität gelegt werden, weil hier eine Gewöhnung an die vergleichsweise gute DECT-Qualität stattgefunden hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist aber auch die Nutzung und der Übergang von eigenen Infrastrukturen wie Wireless-LAN und öffentlichen GSM-Netzen. Dieser Artikel widmet sich vor allem der letzteren Frage. Und wieder einmal ergeben sich dabei überraschende Unterschiede zwischen den Herstellern und Lösungsansätzen.

weiter mit: Verschwimmende Netzgrenzen

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