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Risiko-Minimierung
Sollte das Joint-Venture, das auf 20 Jahre angelegt ist, wider allen Erwartungen in Konkurs gehen, hat die Gemeinde ein Vorverkaufsrecht. Doch weder Ringe noch Pütz befürchten finanzielle Schwierigkeiten. „Jetzt ist die Glasfaser in unserer Erde. Das ist etwas wert und wir brauchen keine Angst vor einer Pleite zu haben“, so der Bürgermeister. Tatsächlich gebe es schon Bewerber, die die Infrastruktur am liebsten übernehmen wollten.
Für die Bürger, die sich an dem Breitbandprojekt durch einen Vertrag beteiligten, fielen keine Anschlusskosten an. Ihr Kontrakt läuft zunächst über zwei Jahre. Danach ist eine monatliche Kündigung möglich. Da fast alle den Glasfaseranschluss haben, selbst Mitarbeiter der Telekom und Senioren, die niemals ins Internet gehen wollen, es aber als Investition für ihre Kinder und Enkel sehen, dürfte in Oerel das Konzept aufgehen.
Nachzügler können für 800 oder 900 Euro nachrüsten.

Die garantierte Bandbreite pro Anschluss beträgt 50 Megabit pro Sekunde, im Up- und Download. „Im Vergleich von DSL und Glasfaser“, sagt Pütz, „wäre DSL das Goggomobil und die Glasfaser der Ferrari.“
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