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Netzwerkvermittler mit PoE, LCAP-Portbündelung und Datenpriorisierung Im Stack mausern sich D-Links DGS-3100-Switches zum Backbone

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mit seinen DGS-3100-Switches bietet Netzwerkausrüster D-Link ab sofort weitere stapelfähige Netzwerkvermittler an. Die Systeme verfügen über 24 oder 48 Ports, können mit optischen SFP-Tranceivern ausgestattet werden und lassen sich per HDMI miteinander koppeln. Angeschlossene Geräte werden optional per Power over Ethernet (PoE) mit Strom versorgt.

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Die Geräte der jetzt von D-Link vorgestellen Serie stapelbarerLayer-2-Switches verfügt über 20 beziehungsweise 44 TP-Ports (RJ-45) mit einer Bandbreite von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde. Wahlweise verteilen die Switches per PoE bis zu 370 Watt an verbundene Geräte. Die Switches selbst lassen sich auf Wunsch mit redundant ausgelegten Netzteilen betreiben.

Vier weitere TP-Combo-Anschlüsse lassen sich über eine Mini-GBIC-Schnittstelle (GigaBit Interface Converter) mit optischen SFP-Transceivern (Small Form-Factor Pluggable) ausrüsten. Für jeden Port lässt sich der maximale Durchsatz in Schritten von 64 Kbit/s festlegen. Uplink-Ports lassen sich zudem über das Link Aggregation Control Protocol (LACP) bündeln. Damit können Anwender ihre Netzwerke gegen Ausfälle absichern.

Priorisierung und Klassifizierung sorgen für QoS

Datenpakete können die Switches entsprechend IEEE 802.1p priorisieren. Zusätzlich soll eine Paketklassifizierung nach verschiedenen Eigenschaften die Dienstgüte im Netzwerk sicherstellen (Quality of Service, QoS).

Eindringlingen erwehren sich die DGS-3100-Switches per Access Control List (ACL) sowie Port- und MAC-basierender Zugriffskontrolle (MAC = Media Access Control). Gäste können über ein separates VLAN (Virtual Local Area Network) auf Daten zugreifen. Durch Viren und Würmer verursachte Paketstürme soll D-Links „Safeguard Engine“ erkennen und somit eine Überlastung des Systems vermeiden (Denial of Service, DoS).

Stackbandbreite summiert sich auf 20 Gbit/s

Laut Hersteller lassen sich bis zu sechs der Switches miteinander verbinden. Hierfür stehen je zwei Stacking-Ports mit je fünf Gbit/s zur Verfügung. Durch den gleichzeitigen Datenverkehr in beide Richtungen summiert sich das auf eine Stackbandbreite von 20 Gbit/s.

Die von D-Link vorgestellten Netzwerkgeräte sind ab sofort verfügbar. Die Systeme DGS-3100-24 und DGS-3100-48 verzichten auf PoE und kosten 985,– beziehungsweise 1.945 Euro. Mit zusätzlichem „P“ in der Bezeichnung und Stromspeisung für das Ethernet kosten die Switches 1.635,– respektive 2.595 Euro.

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