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HP-Produktübersicht — Das Netzwerk als zentraler Baustein einer konvergenten Infrastruktur

HP ordnet sein Netzwerk-Portfolio neu – Martin Böker ist hier Chef

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Neues Glaubensbekenntnis: Konvergente Infrastruktur vereinfacht IT-Betrieb

Der Switch „E8212“ gehört zur E-Serie, die Switches sowie Lösungen für drahtlose Netzwerke sowie Netzwerk-Management und -sicherheit umfasst. (Archiv: Vogel Business Media)

Eine Kernstrategie von HP Networking ist die Konvergenz der Netzwerke, Server und Speicher. Damit fügt sich der Unternehmensbereich HP Networking in die Gesamtstrategie „HP Converged Infrastructure“ ein.

Als Vorteil nennt HP, dass sich alle Komponenten über ein einheitliches Management-System steuern und automatisieren lassen. Für die Infrastruktur gilt „wire once“ – eine einheitliche Infrastruktur verbindet die Server mit jedem Netzwerk, egal ob Fibre Channel, Ethernet oder iSCSI (internet Small Computer System Interface).

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Bei einer Änderungen, beispielsweise dem Verschieben einer Applikation in einen anderen physikalischen Server oder gar ein externes Rechenzentrum, wandern die Netzwerkkonfigurationen, etwa die Sicherheitsparameter, mit. Ein manuelles oder physikalisches Ändern der Netzwerk-Konfiguration wird überflüssig. Zudem lässt sich damit die Zahl der physikalischen Netzwerkverbindungen beispielsweise über Switches drastisch reduzieren.

Ein Beispiel für Konvergenz-Produkte ist das kürzlich vorgestellte Modul „Virtual Connect FlexFabric“, das Speicher- und Datennetze verbindet. Laut HP wird damit die erforderliche Netzwerk-Infrastruktur am Server um bis zu 95 Prozent verringert.

Das FCoE-Modul für „HP-A5820“-Switche vereint Speicher- (FC) und Netzwerkkonnektivität (LAN) in einem einzigen Top-of-Rack-Switch. Mit der Netzwerk-Konsolidierung direkt am Server reduzieren Kunden ihr Speicher-Equipment und -Verkabelung um bis zu 75 Prozent berechnet HP.

Der Neue Chef

Der neue Chef, Country Manager, über HP Networking ist in Deutschland Martin. Vor Böker hatte Vertriebschef Lars Hartmann HPs Netzwerksparte geleitet und dabei auch die Integration des Netzwerkausrüsters 3Com in Deutschland verantwortet. Diese wurde zum 1. Juli 2010 rechtlich und organisatorisch vollzogen.

„Mit der Integration von 3Com ändert HP die Spielregeln im Netzwerk-Markt“, sagt Böker. „Kunden haben jetzt für alle Anforderungen eine Alternative mit offenen Standards und geringeren Gesamtkosten. HP ist mit Grund der am stärksten wachsende Netzwerkanbieter im Markt, und mein Ziel ist es, diesen Wachstumskurs zu verstärken.“

Martin Böker, Contry Manager von HP Networking Deutschland: „„Kunden haben jetzt für alle Anforderungen eine Alternative mit offenen Standards und geringeren Gesamtkosten. HP ist mit Grund der am stärksten wachsende Netzwerkanbieter im Markt, und mein Ziel ist es, diesen Wachstumskurs zu verstärken.“ (Archiv: Vogel Business Media)

Martin Böker ist kein Unbekannter in der Netzwerk- und Telekommunikationsbranche: Seit Anfang 2005 war er als Vizepräsident bei Nortel für den Großkunden-Vertrieb in den Regionen Zentral- und Südeuropa mit 15 Ländern verantwortlich. Nach der Übernahme der Nortel-Enterprise-Sparte durch Avaya leitete Böker ab Ende 2009 den Vertrieb für die Regionen Deutschland und Schweiz. Davor war der Diplom-Nachrichtentechniker, der seine Karriere bei AMP Deutschland begann, als Partner Manager bei EMC Deutschland tätig.

das Partnerprogramm Alliance One

Das Partnerprogramm von HP ProCurve wird unter dem Namen AllianceONE (Open Network Ecosystem) weitergeführt und künftig auf zusätzliche Bereiche von HP Enterprise Storage, Servers and Networking (HP ESSN) ausgeweitet. Unter anderem sei das Programm darauf ausgerichtet, das Netzwerk-Management und die Implementierung von Voice over IP (VoIP) zu vereinfachensowie die Netzwerksicherheit zu erhöhen.

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