Mac OS, iOS & Windows im Einklang

Heterogene Client-Landschaften smart homogenisiert

| Autor / Redakteur: Alexander Pantos / Andreas Donner

Mit Parallels-Technik lässt sich elegant die Brücke zwischen Mac- und Windows-Welt schlagen, sagt Alexander Pantos, Marketing Manager Consumer & SMB EMEA bei Parallels.
Mit Parallels-Technik lässt sich elegant die Brücke zwischen Mac- und Windows-Welt schlagen, sagt Alexander Pantos, Marketing Manager Consumer & SMB EMEA bei Parallels. (Bild: Parallels)

Unternehmensumgebungen werden immer heterogener, der BYOD-Trend trägt maßgeblich dazu bei. Mit seinen Desktop-Virtualisierungslösungen ermöglicht es Parallels, den Einsatz von Windows-PCs und -Notebooks mit Macs und iPads erfolgreich zu kombinieren.

Wie bewirtschaftet man eine jahrelang kultivierte Birnenplantage, in der plötzlich immer mehr Apfelbäume sprießen? Die steigende Beliebtheit des iPads im Business-Bereich und die generell zunehmende Verbreitung von Mac-Rechnern in Unternehmen erfordern möglichst einfache Lösungen, mit denen Benutzer ihre gewohnten Microsoft-Anwendungen auf Produkten von Apple nutzen können.

Unternehmen hingegen suchen dringend Lösungen, um auf den aktuellen Trend namens Bring Your Own Device, kurz BYOD, reagieren zu können.

Private MacBooks und iPads erobern das Büro

Apple-begeisterte Mitarbeiter, die ihre eigenen Geräte auch beruflich einsetzen, sorgen dafür, dass immer mehr Hardware mit dem bekannten Apfel-Logo an die Arbeitsplätze gelangt. Alle diese Geräte sollten im Optimalfall zentral administrierbar sein, wollen die Unternehmen die Sicherheitshoheit über ihre unfreiwillig erweiterte IT-Umgebung behalten.

Die IT-Abteilung ist dabei – unabhängig von der Hardware – verantwortlich für die Aufrechterhaltung der Sicherheit des Unternehmensnetzwerks, der Programme und der Daten. Dies verbinden IT-Verantwortliche und Geschäftsleitung mit großem administrativem Aufwand.

Eine im Auftrag des Desktop-Virtualisierungs-Spezialisten Parallels durchgeführte aktuelle Studie (Parallels Survey of IT Professionals Finds Macs are Moving Beyond BYOD Phenomenon, Now Considered for Broader Corporate Deployment, März 2014) bestätigt die aktuelle Problematik in vielen Unternehmen. Macs sind zwar immer beliebter, es fehlt aber an Know-how für eine Einbindung in die bestehende Windows-Landschaft und eine effiziente zentrale Administration.

Warum also nicht lieber gleich unternehmensweit auf Macs und iPads umsteigen, wird sich die Apple-Community im Unternehmen fragen. Zunächst ist es eine Kostenfrage, da es sich oftmals um bestehende Investitionen und in vielen Jahren gewachsene Windows-Umgebungen handelt, die es zu ersetzen gälte. Und machen wir uns nichts vor: das weit verbreitete Microsoft-Betriebssystem bleibt – trotz Linux-Initiativen und Apple-Marketingmaschinerie – nach wie vor die Basis für die gängigsten Office-Programme und viele Geschäftsanwendungen wie etwa CRM, Datenbanken etc.

Für spezielle Aufgaben jedoch werden Macs benötigt – oder sind bei den Benutzern einfach beliebter. Fakt ist: Durch die zunehmende Verbreitung von Mac OS und iOS im Business-Umfeld werden Unternehmensumgebungen heterogener – und IT-Administratoren müssen diesen Betriebssystem-Mix verwalten.

Derartige gemischte Umgebungen waren vor nicht allzu langer Zeit undenkbar, handelte es sich bislang doch stets um eine Philosophiefrage, ob Mac oder Windows. Die Entscheidung fiel traditionell nach dem Prinzip „entweder oder“. Das hat sich geändert, seit es effiziente Lösungen gibt, um ohne großen Mehraufwand von den Vorteilen aus beiden Welten zu profitieren.

Windows-Programme auf Apple-Hardware

Beim Thema „Windows auf dem Mac“ geht es nicht nur darum, dass Anwender mithilfe lokal installierter Software ihre Windows-Programme auf MacBook und iPad nutzen können, sondern darum, dass IT-Administratoren die Apple-Hardware im gesamten Unternehmen auch verwalten können. Erst wenn lückenlose Kompatibilität zwischen den Windows-Anwendungen und Mac OS oder iOS hergestellt ist, ist ein produktiver Einsatz von MacBook bzw. iPad am Arbeitsplatz, unterwegs und im Home Office möglich.

Wenn eine völlig neue Plattform in die Unternehmensumgebung eingebunden werden soll, müssen Administratoren auch dafür sorgen, dass Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden, nicht nur Office-, sondern auch Business-Anwendungen kompatibel sind und auch mobile Mitarbeiter uneingeschränkt arbeiten können. Angesichts knapper IT-Ressourcen sind dabei schlanke Lösungen erforderlich, die keinen erheblichen administrativen Mehraufwand mit sich bringen. Ist dies überhaupt realisierbar?

weiter mit: Elegant die Brücke zwischen Mac und Windows schlagen

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