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Managebare Geräte unterstützen Bandbreiten von 32 und 48 GBit/s Gigabit-Switches mit Layer-2-Managementfunktionen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die von TP-Link für KMU empfohlenen managebaren Gigabit-Switches TL-SG2216 und TL-SG2424 bieten Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen sowie hierarchisches Quality-of-Service- und Traffic-Management für Sprach- und Videoanwendungen.

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Der Switch TL-SG2216 (oben) bietet 16 Gigabit-Ports und zwei Combo-SFP-Steckplätze, der TL-SG2424 24 Gigabit-Ports und vier Combo-SFP-Steckplätze.
Der Switch TL-SG2216 (oben) bietet 16 Gigabit-Ports und zwei Combo-SFP-Steckplätze, der TL-SG2424 24 Gigabit-Ports und vier Combo-SFP-Steckplätze.

Der TL-SG2216 verfügt über zwei Combo-SFP-Ports, 16 10/100/1000-MBit/s-Ports sowie eine Switching-Kapazität von 32 GBit/s. Der TL-SG2424 ist mit vier Combo-SFP-Steckplätzen, 24 10/100/1000-MBit/s-Ports und einer Switching-Kapazität von 48 GBit/s ausgestattet.

Die eingebaute Portsicherheit soll zusammen mit der Storm Control für den Schutz der angeschlossenen Geräte sorgen und das Netz gegen Angriffe aus dem Internet wie Broadcast- und Multicast- sowie unbekannte Unicast-Stürme wappnen.

Layer-2-Funktionen

Zu den Layer-2-Managementfunktionen der Geräte gehören das VLAN Tagging und die Bandbreitenbündelung (Link Aggregation), dank der sich die Switches mit mehrfacher Gigabit-Geschwindigkeit ans Netz anschließen lassen und dort alle Teilnehmer gleichzeitig mit maximalem Datendurchsatz versorgen sollen.

Mit Portspiegelung könne der IT-Administrator selektiv den ein- und ausgehenden Datenverkehr überwachen. Weitere Funktionen sind die Datenflusssteuerung auf Protokollebene sowie die Kabeldiagnose. Loop Back Detection erkennt Schleifen im Netzwerk und sorgt dafür, dass deren Ausbreitung automatisch eingedämmt und das Netzwerk insgesamt stabiler wird.

Das Internet-Group-Management-Protokoll (IGMP) soll sicherstellen, dass die Switches Multicast-Streams nur an die gewünschten Empfänger weiterleiten. Nicht autorisierter Zugriff werde per IGMP-Drosselung und -Filterung verhindert.

Datenverkehr regeln

L2/L3/L4-Quality-of-Service (QoS)-Richtlinien ermöglichen die Integration und Optimierung von Sprach-, Daten- und Videodiensten in einem Netzwerk. Administratoren können den Datenverkehr regeln, in dem sie nach Ports, 802.1P- oder DSCP-Werten priorisieren. Dadurch soll eine reibungslose und störungsfreie Sprach- und Videoübertragung gewährleistet sein, auch wenn Daten- und Multimedia-Anwendungen gleichzeitig das Netz belasten. Die Switches würden sich demnach für Access-Edge-Netzwerk-Applikationen eignen.

Für Installation, Konfiguration und Verwaltung der Geräte stehen eine Weboberfläche, SNMP- und RMON-Unterstützung sowie die Eingabe über eine Befehlszeile zur Verfügung. Der TL-SG2216 soll 139 Euro kosten, der TL-SG2424 zum Preis von 199 Euro erhältlich sein.

(ID:35647500)