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Cisco bleibt top, HP, Juniper und BNT die hartnäckigsten Verfolger, Teil 2

Gartner vergleicht Data Center Ethernet Switches von HP und Cisco

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Stärkung durch 3Com und H3C

Dazu kommen die Verkäufe von 3Com und H3C mit 943.300 Ports, rund 9,3 Prozent des Markts und rund 666 Millionen Dollar Umsatz, was rund 33, 6 Prozent der gesamten Einnahmen in diesem Marktsegment entspricht.

Im Juni stellte HP das Modul „Virtual Connect Flex Fabric“ vor. Erste Module sollen im Herbst dieses jahres auf den Markt gelangen. Der untere Preisrahmen liegt bei 18.500 Dollar. Die jüngste Version von „HP Blade System Matrix“ kostet ab 150.000 Dollar aufwärts. Bild: HP (Archiv: Vogel Business Media)

Die Ethernet-Switches für das Rechenzentrum finden sich in den „A“-Serien:

  • H3C A12500 – hinter der Bezeichnung verbirg sich ein großer, Chassis-basierter Core-Switch für Gigabit und 10-Gigabit Netze. Das Design ist aber auch für 400 und 100 Gigabit vorbereitet, sowie für die Unterstützung von FCoE.
  • H3C A9500 – Ist im Core und in der Aggregation für Server/Switch mit SecBlade-Modulen einsetzbar.
  • H3C A58xx – Dabei handelt es sich um einen ToR-Switch für den Acces Layer oder die Aggregation. Das Produkt bietet zudem „Open Services Network“- Module und kann gegebenenfalls auch im Enterprise Core und in der Distribution von Applikationen eingesetzt werden.
  • Virtual Connect Flex 10 Gigabit, eine Erweiterungsmodul, das im 10 Gigabit-Ethernet-Netzwerk die Bandbreite eines Server-Netzwerk-Port auf vier verschiedene Netzwerkverbindungen virtualisiert verteilt. Das jüngste Produkt „Virtual Connect FlexFabric“, bringt mehr Features und ersetzt dieses Modul.
  • A6120 – Die Bezeichnung steht für einen Ethernet Blade-Switch, der für die HP-Chassis-Systeme der C-Klasse, 3000 und 7000, gedacht ist. Es gibt das Gerät für Gigabit und für 10 Gigabit-Netze.

HP-Stärken und -Schwächen

Die HP Strategie in punkto RZ-Connectivity mündet in die Produktentwicklung von „FlexFabric“. Sie verspricht Konvergenz von Servern sowie von Netzwerk- und Storage-Ressourcen. Zu den Stärken zählen die Gartner-Analysten das umfangreiche LAN und Rechenzentrums-Portfolio. Gemeinhin gelten die Produkte als kosteneffizient und bieten eine gute TCO-Bilanz.

Pflegt Cisco einen intensiven Kontakt zu VMware, bietet HP eine enge Partnerschaft mit Microsoft und mit dem Hypervisor „Hyper-V“. Best-of-Breed-Partnerschaften gibt es etwa mit F5 und Riverbed. Virtual Connect, beziehungsweise Virtual Connect Flex Fabric, ist innovativ. Das Unternehmen investiert in Entwicklung und Forschung und kann auf einen funktionstüchtigen Vertrieb verweisen.

Allerdings muss sich HP erst noch als Anbieter in diesem Segment beweisen. Große Unternehmen haben HP noch nicht auf dem Radar. Virtual Connect ist proprietär und ist damit eine Abkehr von der Orientierung an Standards, an denen HP sonst seine Produktentwicklung ausrichtet.

Dazu kommt, dass HP in diesem Segment nur eine vergleichsweise geringe Zahl an global agierenden Channel-Partnern zur Verfügung stehen und die eigene Service-Organisation mögliche neue Vertriebspartner als potenzielle Konkurrenz versteht.

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