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Cisco bleibt top, HP, Juniper und BNT die hartnäckigsten Verfolger, Teil 2

Gartner vergleicht Data Center Ethernet Switches von HP und Cisco

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Cisco-Stärken und -Schwächen

Patrick Schmidt, Architekturverantwortlicher Data Center und Virtualisierung bei Cisco in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zählt die Vorteile von Unified Communications auf. Bild: Cisco/Schmidt (Archiv: Vogel Business Media)

Zu den Stärken zählt Gartner, das Cisco eindeutig der Marktführer ist. Das gilt für die Verbreitung aber auch für viele Innovationen. So ist Cisco an verschiedenen Spezifikationen in dem Umfeld beteiligt.

Darüber hinaus kann der Hersteller auf ein umfangreiches Portfolio verweisen und unterhält starke Partnerschaften, etwa zu VMware, EMC und NetApp. Die Position lässt Cisco finanziell gut aussehen und sorgt für ein gesundes Forschungs- und Entwicklungs-Budget.

Nachteile finden die Gartner-Analysten jedoch ebenfalls. So sei Cisco-Equipment immer ein wenig teurer und oftmals proprietär. Das liege auch daran, dass es häufig noch keine Standards gebe, führe aber bei den Anwendern zu der Befürchtung, auf immer und ewig an Cisco gebunden zu sein.

Obwohl es Hinweise auf Evolutionsmöglichkeiten hin zu einen Rechenzentrum der Zukunft gebe, vermissen die Gartner-Analysten klare Ansagen, wie das vonstatten gehen kann. Es gebe keine Service-Strategie für Nexus, wohl aber Pläne zur Weiterentwicklung dieser Produktlinie.

Das Problem, das das Unified Computing System aufwirft, ist, dass Cisco jetzt mit den Server-Herstellern konkurriert. So fehlt deren Unterstützung für die Datacenter-EthernetSwitches von Cisco.

HP-Portfolio, inklusive 3Com und H3C

Obwohl HP bereits 30 Jahre Erfahrung im Networking vorweisenkönne, habe es an einem echten Profil in diesem Markt gefehlt, so Gartner. Man konzentrierte sich auf mittelständische Unternehmen. Doch insbesondere in den vergangenen 18 Monaten hat sich das entscheidend geändert.

Sichtbar wurde das etwa dadurch, dass die ProCurve-Division in eine HP-Server-Storage-Netzwerk-Organisation eingegliedert wurde. Außerdem übernahm HP im November des vergangenen Jahres 3Com, inklusive H3C und Tipping Point.

Im April dieses Jahres wurde der Deal abgeschlossen. Nun kann HP auf ein komplettes Switching-Routing und Security-Portfolio verweisen.

2009 lieferte HP rund 824.200 Ports an Datacenter-Switches aus. Das entspricht 8.1 Prozent des Marktes. Der entsprechende Umsatz belief sich auf 657 Millionen Dollar. Das sind 33,2 Prozent des Datacenter-Switching-Markts.

weiter mit: Stärkung durch 3COM und H3C

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