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Gefährdung: LAN, WLAN und VoIP-Infrastruktur
Weitere Gefährdungen zielen auf die WLAN-Kommunikation ab. Unternehmensintern liegt die Verantwortung der Absicherung der WLAN-Infrastruktur beim Unternehmen selbst. Wird das mobile Endgerät, z.B. ein Smartphone, jedoch an öffentlichen WLAN-Zugangspunkten (Hot Spots) genutzt, obliegt die Sicherheit der WLAN-Infrastruktur beim Anbieter des Zugangspunktes und ist damit prinzipiell als nicht vertrauenswürdig einzustufen.
Gefährdungen aufgrund von vorsätzlichen Handlungen bzgl. Access Points sind beispielsweise:
- Beabsichtigte Störung des Funknetzes
- Abhören der WLAN-Kommunikation
- Unerlaubte Mitnutzung des WLAN
- Angriffe auf Access Points und die dahinterliegende Infrastruktur
- Vortäuschung eines gültigen Access Point
Außerdem bestehen grundsätzlich auch Gefährdungen im Bereich der VoIP-Infrastruktur, insbesondere hinsichtlich DoS und des Abhörens der Sprachkommunikation, da der FMC-Client auf dem mobilen Endgerät zugleich als Softphone fungiert.
Für ausführliche Informationen zur Gefährdungslage in WLAN und in VoIP-Systemen sei hier auf die einschlägigen Veröffentlichungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verwiesen.
Maßnahmen zur Absicherung einer FMC-Lösung
Im Folgenden wird eine Auswahl an Sicherheitsmaßnahmen aufgeführt, die illustrieren, wie den oben aufgeführten Gefährdungen begegnet werden kann. Die Maßnahmen lassen sich dabei grob in folgende Bereiche unterteilen:
- Maßnahmen zur Absicherung der Endgeräte
- Maßnahmen auf Ebene der Server und Anwendungen
- Maßnahmen im Bereich des Netzwerks
- Maßnahmen zum Netz- und Systemmanagement
weiter mit: Gefährdung: Sicherheitsmaßnahmen an den Endgeräte
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