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Femto Forum bestätigt die Marktreife von NEC-Lösungen Femtozellen von NEC könnten UMTS in ganz viele Büros bringen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Akzeptanz von Mobilfunkdiensten hängt von der Schnelligkeit und der breiten Verfügbarkeit ab. Funklöcher und Netzüberlastung sorgen jedoch für Ausfälle. Datenintensive UMTS-Services benötigen daher Verstärkung – etwa durch lokale Basis-Stationen, Femtozellen. Der Hersteller NEC hat kürzlich den Femtocell Award des Femto Forum für seine Technik bekommen.

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Femtozellen sind kleine UMTS-Basisstationen; Voraussetzung ist ein DSL-Anschluss
Femtozellen sind kleine UMTS-Basisstationen; Voraussetzung ist ein DSL-Anschluss
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Femto Forum zeichnete NEC mit dem „Femto Forum Femtocell Award“ in der Kategorie „Progress in Commercial Deployment“ aus. Damit werden sowohl die Erfolge in der Weiterentwicklung als auch in der breiten Nutzbarmachung der Femtozellen-Technik gewürdigt.

Denn NEC bietet eine vollständige End-to-End-Lösung in Sachen Fentocell an, sowohl in der Infrastrukturausrüstung für Mobilfunkanbieter als auch in Produkten für Anwender.

Für Mobilfunkanbieter gelten Femtozellen vielfach als Schlüsseltechnologie für den weiteren Erfolg und die Nutzung von Datendiensten über UMTS. Sie sollen dabei helfen, den mobilen Datendurchsatz zu verbessern. Denn schon jetzt machen einige Mobilfunkanbieter mehr Umsatz mit mobilen Daten- als mit herkömmlichen Sprachdiensten.

Mehr Bandbreite im Haus

Datendienste erfordern jedoch mehr Bandbreite beziehungsweise Netzkapazität. Diese müssen sich die Nutzer innerhalb derselben Makrozelle teilen.

Damit ihre Kunden sich hier nicht gegenseitig behindern oder wegen Netzüberlastung auf der Strecke bleiben, müssen Mobilfunkanbieter ihre UMTS-Netze zusätzlich verstärken, mit Pico- beziehungsweise Femtozellen. Innerhalb von Gebäuden werden sich dabei vermutlich Fentocells durchsetzen.

Die kleinen Basisstationen übernehmen das UMTS-Netz vor Ort und ermöglichen eine uneingeschränkte Bandbreite und beste Sprachqualität innerhalb der eigenen Femtozelle. Besitzer von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Netbooks müssen sich somit nicht mehr die Bandbreite auf der Makrozelle teilen und können datenintensive Anwendungen über das Mobilfunknetz nutzen.

Netzbetreibern ist es möglich, mit Femtozellen den Bandbreitenbedarf des Mobile-Backhaul im Zuge von HSPA+ auf den herkömmlichen DSL-Anschluß zu verlagern. Dies trägt auch dem Trend Rechnung, dass Mobilfunker zunehmend High-Speed- und Festnetz-Zugänge aus einer Hand anbieten.

weiter mit: Femtocell-Gehversuche

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