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Femto Forum bestätigt die Marktreife von NEC-Lösungen

Femtozellen von NEC könnten UMTS in ganz viele Büros bringen

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Femtocell-Gehversuche

Zwar gibt es noch keine Mobilfunkprovider in Deutschland, die die Technik erlaubten. Es gibt lediglich Versuche. Doch die Netzbetreiber stehen in den Startlöchern. Je nach Resonanz am Markt wird zum Weihnachtsgeschäft oder als Marketingaktion zur kommenden CeBIT 2010 mit einer kommerziellen Einführung gerechnet.

Konkrete Aktivitäten meldetet NEC allerdings bei globalen Mobilfunkbetreibern, die auch in Deutschland aktiv sind. So hat sich, unter anderen die Orange Gruppe und die französische Vodafone (SFR) für NEC Technik entschieden.

Weltweit ging als erstes Netz die japanische Softbank Mobile Anfang dieses Jahres mit NEC-Technik live. Auch in Großbritannien wurde kürzlich Femto kommerziell gestartet und Frankreich wird zum Jahresende nachziehen. I

Zu den Lösungen, die NEC im Enterprise- und Endkundensegment anbietet, gehören Femto CPEs (Customer Premises Equipment) als reiner 3.5G HSPA Femto Access Point oder als im WLAN Router integrierte Variante, als RAN Gateways (Radio Access Network) und IMS (IP Multimedia Subsystem) sowie eine eigens konzipierte Management- und Provisionierungsplattform. Mit letzterer können Mobilfunkanbieter bei einer Massenmarkteinführung Neukunden schnell und einfach aktivieren.

Femtozellen in Konkurrenz zum WLAN

Christian Milde, Sales Manager DACH, NEC Network Solutions, sieht die Femtozellen-Technologie auf dem Vormarsch: „Wenn wir die Weiterentwicklung von UMTS hin zu LTE betrachten, haben NEC-Femtozellen das Potenzial, die WLAN-Technik zu ersetzen. Sie ermöglicht den Mobilfunkanbietern den Ausbau ihrer Geschäftsfelder rund um mobile Datendienste und ist zugleich für Endverbraucher einfach zu handhaben,“ so Milde. „Der Nutzer muss dabei gar nichts mehr machen. Durch das von NEC entwickelte Plug & Play-Verfahren und standardisierte Authentifizierungsprozesse ist der Zugang zur Femtozelle nicht nur sehr sicher, sondern erfolgt auch völlig automatisiert.“ (siehe dazu: Webcast mit Qualcomm-Geschäftsführer Redl: „Die Femtozellen kommen. Was bleibt, ist viel Wenn und Aber“)

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