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Morgendämmerung für Pico-Zellen auf dem Betriebsgelände

Femtocell: Eine Technik entwickelt sich schneller als der Markt

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Femtocell-Produkte

Allerdings sind die Hersteller fix bei der Integration von Mobilfunk- und Kabel-gebundener Sprach-Daten-Technik. So bietet Netgear mit dem „DVG834GH“ schon jetzt ein Voice-Gateway an, das Femtocell unterstützt. Insgesamt bietet das Gerät sieben Funktionen:

Dazu gehört „ZoneGate Femtocell“ von Ubiquisys, ein sofort betriebsbereiter Access Point mit High Speed Downlink Packet Access (HSDPA). Darüber hinaus bietet es 802.11gWLAN sowie vier 10/100 Ethernet-Anschlüsse.

Das Netgear-Gateway wird mit einem ADSL-Anschluss verbunden und ermöglicht somit kabelgebundene als auch drahtlose Internet-Breitbandverbindungen. Es erkennt Grundeinstellungen wie beispielsweise Art der Internet-Verbindung und Provider-Anbindungen.

Netgear DVG834GH – Femtocell Voice Gateway (Archiv: Vogel Business Media)

Für Sicherheit sorgt die doppelte SPI und NATFirewall. Mit Unterstützung von VPN-Pass-Through erhalten Anwender auch sicheren Fernzugriff auf das Netzwerk. Daneben eignet das Gerät für VoIP. Unter anderem unterstützt es das Session Initiation Protocol (SIP), ein Netzprotokoll zum Aufbau von Kommunikationsverbindungen.

Außerdem entwickeln Netgear und NEC Europe gemeinsam einen UMTS Access Point, den NEC in sein Femtocell Lösungsportfolio aufnehmen wird. Das Gateway wird auch mit anderen Femtocell-Produkten von NEC kompatibel sein und über das NEC Access Point Managementsystem verwaltet werden können.

Zudem soll das Gerät mit dem UMA Netzwerk Controller, einem 3GPP-basierten Femtocell „RAN Gateway“ von Kineto Wireless und mit Technik von Nokia Siemens Networks interoperabel sein. Femto-Zellen gibt es aber auch von Alcatel-Lucent, Ericsson, Motorola und Samsung.

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