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Restrukturierung & Konsolidierung von Rechenzentrumsnetzen, Teil 1

Ethernet wird auch im Rechenzentrum zur allumfassenden Basis

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Performance-Treiber Virtualisierung

Ein weiterer, sehr beliebter Trend ist die Virtualisierung von leistungsfähigen Servern mit Produkten wie z.B. dem Zen Hypervisor. Sie machen aus einem einzelnen Server viele virtuelle Server, die dann zwar zu unterschiedlichen Zwecken genutzt, aber gemeinsam verwaltet werden können. Dieser Gedanke ist zwar wirklich nicht neu, aber aktuell die konsequente Antwort auf die Steigerung und Diversifizierung der Leistungsanforderungen aus den Anwendungen einerseits und den gestiegenen Prozessorleistungen andererseits.

Man darf jetzt aber nicht dem Glauben verfallen, dass man derartige Systeme noch mit 1 Gigabit Ethernet angemessen anbinden und bedienen kann. Und die heute vielfach bei Engpässen genutzte Hilfe des Trunkings von mehreren 1 Gigabit Leitungen ist lediglich eine unliebsame Übergangslösung, denn es gibt verschiedene Arten von Datenströmen, bei denen die auf getrunkten Strecken zwingend notwendige Lastbalancierung schlicht nicht funktioniert. Als Beispiel seien hier nur die häufig genutzten IPsec-Datenströme genannt.

Neben den getrunkten 1 Gigabit Ethernet-Systemen gibt es aber noch weitere Netze in Rechenzentren. Prominent sind hier vor allem die Fibre Channel Systeme, die normalerweise mit 2 oder 4 Gbit/s laufen und neben der rein physikalischen Verbindung von Speichern, Speichernetzen und Hosts auf den höheren Schichten eine Reihe beliebter und sinnvoller Tools von der Verwaltung bis zur Desaster Recovery anbieten.

weiter mit: Fibre Channel over Ethernet

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