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eine skalierbare, redundante Architektur
Verbindungspartner für IP-Fernverbindungen sind z.B. Level 3, Quest oder UUNET. Yipes repliziert sein Modell in allen wichtigen Städten der USA. Das Resultat ist eine skalierbare, redundante Architektur, die in höchstem Maße für Traffic Management, QoS und sofortige Bereitstellung von Dienstleistungen geeignet ist.
Das Design einer IP-basierenden physikalischen Struktur trägt den schnellen Änderungen im Markt der Fiber- und Netzwerk-Provider-Hardware Rechnung. Yipes kann neue Technologien relativ schnell in seinen Netzen einsetzen, wenn diese dafür geeignet erscheinen. Dies wird durch die Fixierung auf wirklich elementare Standards erreicht.
Wenn die Benutzer Schnittstellen oberhalb von 1 Gigabit/s. verlangen, kann man dies mit dem 10 Gigabit Ethernet Standard erzielen, sofern die Verkabelung dies zulässt, was aber wegen der verteilten Struktur eigentlich nur in selteneren Fällen zu Problemen führen sollte. Im Regionalbereich kann die Datenrate praktisch beliebig gesteigert werden, zuerst durch den Einsatz von Trunking, dann durch 10 Gigabit Ethernet und schließlich durch DWDM, bei dem jeder Kanal 10 Gigabit tragen kann.
Auch wenn sich die Leistungen der Fernbereichsprovider ändern kann Yipes Verbesserungen in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht durchführen, ohne dass die Kunden dies überhaupt merken. Die Weiterentwicklung in der Software wird gekennzeichnet durch neue Verfahren aus dem IP-Universum, welches sozusagen täglich wächst. Ein ganz wesentlicher Faktor aber ist der folgende: weil Yipes die Fiber Optic und PoP-Infrastruktur bereits installiert hat, können zukünftige Verbesserungen in der Technologie mit minimalem physikalischem und wirtschaftlichem Aufwand durchgeführt werden.
Managed Bandwidth Services
Ein konstruktiver Kernpunkt der Yipes Netze sind die „Managed Bandwidth Services“. Das alte Modell der Auslieferung von Daten „so gut es eben geht“, ist nicht länger adäquat. Bandbreitekontrolle und -Verwaltung sind eine absolute Anforderung für geschäftskritische Anwendungen bei denen die Verfügbarkeit der Bandbreite garantiert sein muss.
Bislang haben Provider die Bandbreite vor allem durch Überdimensionierung ihrer Netze garantiert und dabei nach einem statistischen Modell gehandelt. In einer Ethernet-Umgebung kann man Datenraten effizienter und flexibler bereitstellen und kontrollieren. Ein Kunde kann z.B. eine minimale garantierte Bandbreite bekommen, aber er kann darüber hinaus höhere Datenraten verwenden, die aber nicht mehr vollständig garantiert werden, meist aber dennoch verfügbar sind.
Yipes verwaltet die individuelle Bandbreite für Kunden an der Netzkante und stellt durch entsprechende Auslegung des Kerns sicher, dass alle Interface-Raten immer bedient werden können. Außerdem kann Yipes den Kunden jederzeit zusätzliche Bandbreite zur Verfügung stellen, ohne die Netztopologie, die Protokolle oder die Hardware wesentlich ändern zu müssen. Dies kann man übrigens nicht nur für die Anbindung von Körperschaften an das Netz brauchen, sondern auch für die Bereitstellung von Verbindungen für Privathaushalte.
Generell sind heutige Anschlussalternativen, die über xDSL hinausgehen, sowohl für Privathaushalte aus auch für kleine, mittlere und große Firmen nur sehr kompliziert zu erweitern, weil man auf eine nur schlecht abgestufte Leistungsskala mit T-1 oder DS-3-Schaltkreisen angewiesen ist. Jede wesentliche Erweiterung geht mit vielfältigen Änderungen und ggf. erheblichen Investitionen einher.
Die Erhöhung der Bandbreite eines Yipes Anschlusses ist hingegen besonders einfach, weil nur ein paar Parameter verändert werden müssen. Nur in ganz seltenen Fällen kann es auch notwendig werden, die Hardware an der Netzkante auszutauschen oder aufzuwerten. Die meisten Aufgaben können von einer zentralen Stelle in der Region schnell erledigt werden. Der notwendige Upgrade von Hardware in Multi Tenant Units ist meist länger vorhersehbar, so dass hier in gewisser Weise vorausschauend gehandelt werden kann, was der Kunde normalerweise gar nicht merkt. So kann die Bandbreite leicht erweitert werden.
Über den Autor
Dr. Franz-Joachim Kauffels ist seit über 25 Jahren als unabhängiger Unternehmensberater, Autor und Referent im Bereich Netzwerke selbständig tätig. Mit über 15 Fachbüchern in ca. 60 Auflagen und Ausgaben, über 1.200 Fachartikeln sowie unzähligen Vorträgen ist er ein fester und oftmals unbequemer Bestandteil der deutschsprachigen Netzwerkszene, immer auf der Suche nach dem größten Nutzen neuer Technologien für die Anwender. Sein besonderes Augenmerk galt immer der soliden Grundlagenausbildung.
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