Was Sie beim Einsatz von WLANS beachten sollten, Teil 1

Die Grundlagen drahtloser Netzwerke (WLANs)

26.11.2010 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Andreas Donner

Ein klassischer WLAN-Access-Point (hier: D-Link DIR855) für den Home-Bereich ist zugleich meist auch DSL-Modem und Router.
Ein klassischer WLAN-Access-Point (hier: D-Link DIR855) für den Home-Bereich ist zugleich meist auch DSL-Modem und Router.

Drahtlose Netzwerke sind heute allgegenwärtig. Sie werden zur Verknüpfung von Computern, Netzwerkbaugruppe oder Druckern herangezogen. Aufgrund der beständigen Weiterentwicklung der Technik und Verwaltungswerkzeuge ist ihre Nutzung heute einfach geworden. IP-Insider zeigt, worauf es bei der Auswahl und dem Einsatz von WLAN-Baugruppen ankommt.

WLAN – Wireless Local Area Network – ermöglicht die Kopplung von IT-Baugruppen über Funkverbindungen. Die Technik der drahtlosen Nachrichtenkommunikation ist im Kern aber weit über hundert Jahre alt. Ende des 19 (!) Jahrhunderts entdeckt Heinrich Hertz die Funktion der elektromagnetischen Wellen. Diese Entdeckung liefert die Grundlage für alle Anwendungen der Funktechnik im 20 und21 Jahrhundert: Richtfunk, Rundfunk, Fernsehen oder moderne Handynetze.

Die Rechnerkommunikation via WLAN ist dabei nur ein Anwendungsszenario. Die Kommunikation via WLAN benötigt keine feste Verdrahtung. Dies machte sie vor allem zu Beginn für all jene Szenarien interessant, bei dem die Verlegung von Kabeln oder Installationsschächten nicht möglich oder sinnvoll war. Die gilt beispielsweise bei Denkmalgeschützen Gebäuden oder all jenen Räumen mit wechselnder Nutzung.

Heute ist es vor allem die Mobilität der Nutzer, die zur Verbreitung von WLANs führt. Flughäfen, Messegelände oder Krankenhäuser sind hier nur ein paar der möglichen Beispiele. Deren Nutzer sind oftmals äußert mobil und an keinem festen Platz anzutreffen. Im Büro ist es der mobile Arbeitsplatz der damit unterstützt werden soll.

Die Standards nach 802.11

Wenn man sich mit WLAN beschäftigt, WLAN-fähige Geräte auswählt oder konfiguriert kommt man um den Begriff „802.11“ nicht umhin. Die Zahlenreihe steht für eine Arbeitsgruppe des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) bzw. der von dieser Gruppe definierten Standards. Diese Arbeitsgruppe begann im Jahre 1991 ihre Arbeit. Zu deren Inhalten zählt die Definition von Standards zur WLAN-Übertragung. Die Tabelle 1 zeigt die wichtigsten dieser Definitionen. Die laufende Anpassung ergibt sich aus der Entwicklung der Baugruppen, der verwendeten Chips, den Aspekten der Sicherheit und einer immer schnelleren Übertragung über immer größere Strecken.

weiter mit: Access Points vs. Controller-basierte Verfahren

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