Unter Privatleuten ist die Technik fast nicht mehr wegzudenken und auch in Unternehmen zählt sie zur Standardausstattung. Die Rede ist von WLAN – die kabellose Netzwerktechnik hat wie keine andere unseren Alltag erobert. Dank ständiger Weiterentwicklung ermöglicht sie immer schnellere und stabilere Verbindungen.
Ohne drahtlose Vernetzung kommt heute kaum noch ein Unternehmen aus. Und mit der Einführung von Wi-Fi 6E und Wi-Fi 7 kann WLAN auch in Sachen Performance voll überzeugen.
Der Einsatz der WLAN-Technik („Wireless Local Area Network“) ist vielen Anwendern schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ein fehlender Zugang oftmals zu Irritationen führt. Kein Wunder, ist der kabellose Netzwerkzugang doch in vielen Endgeräten wie etwa Smartphones, Tablets, smarter Unterhaltungselektronik, Kameras und vielem mehr standardmäßig an Bord. Ein Ende dieses Trends ist auf absehbare Zeit nicht in Sicht. Prognosen zufolge wird die Verbreitung von WLAN-fähigen Geräten eher noch zunehmen – zumal auch hierzulande frei zugängliche WLANs mittlerweile endlich keinen Seltenheitswert mehr haben.
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Markt für Enterprise-Lösungen boomt
Auch für Unternehmen ist WLAN ein wichtiges Thema, wie die aktuellen Ergebnisse des „Worldwide Quarterly Wireless LAN Tracker“ der Marktforscher von IDC zeigen. Demnach stieg der Gesamtumsatz mit Enterprise-WLAN-Lösungen im Jahresvergleich um satte 43,3 Prozent auf rund 3 Milliarden US-Dollar. Wichtigste Umsatztreiber sind den Experten zufolge Geräte auf Basis der aktuellen Standards Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax) und 6E. Wi-Fi 6 verbreitet sich zudem auch im Consumer-Bereich immer schneller.
„Ein bedeutender Faktor für das Wachstum des WLAN-Marktes ist nach wie vor das Nachlassen von Komponentenknappheit und Unterbrechungen in der Lieferkette. Dies ermöglicht den Anbietern, Einnahmen aus der Erfüllung von rückständigen Produktaufträgen zu erzielen. In der Zwischenzeit trägt die kontinuierliche Einführung neuer Wi-Fi-Standards zur Marktdynamik bei“, erklärt Brandon Butler, Research Manager Enterprise Networks von IDC.
Nachfolger bereits in den Startlöchern
IoT-Lösungen („Internet of Things“), Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M), aber auch Smart-Home-Umgebungen und andere vernetzungsbasierte Systeme machen sich die Vorzüge des aktuellen Wi-Fi-6-Standards zunutze, der bereits 2020 final standardisiert wurde. Nach Routern und anderen Netzwerkgeräten hält der aktuelle WLAN-Standard nun auch verstärkt in Smartphones Einzug und wird damit die Verbreitung weiter ankurbeln. Während der COVID-Pandemie kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lieferkette, was insbesondere die Verbreitung des 6-GHz-fähigen Wi-Fi 6E stark ausbremste.
Obwohl Wi-Fi 6 derzeit den Enterprise-WLAN-Markt antreibt, scharrt mit Wi-Fi 7 (IEEE 802.11be, auch „Extremely High Throughput“, EHT) bereits der Nachfolger mit den Hufen. Bereits für Anfang des kommenden Jahres werden erste Geräte auf dieser Basis erwartet. Sie verwenden noch eine Vorabspezifikation, da die finale Standardisierung durch das IEEE („Institute of Electrical and Electronics Engineers“) und die folgende Zertifizierung durch die Wi-Fi Alliance erst für Ende 2024 erwartet werden. Bereits jetzt veröffentlichte Geräte können auch im Nachhinein noch das Wi-Fi-7-Siegel erhalten.
Abwärtskompatibel und kommunikationsfreudig
Wi-Fi 7 vollzieht bereits den nächsten Evolutionsschritt in der WLAN-Technik und übertrifft seinen Vorgänger in verschiedenen Bereichen. Dazu zählt vor allem die theoretisch mögliche Übertragungsrate: Mit dem kommenden Standard sind Datenströme mit mehr als 40 Gigabit pro Sekunde möglich. Zum Vergleich: Die Obergrenze von Wi-Fi 6E liegt bei 9,6 Gigabit pro Sekunde. Wie der Vorgängerstandard nutzt Wi-Fi 7 die Frequenzbänder auf 2,4, 5 und 6 Gigahertz zur Kommunikation. Dabei wird die Bandbreite aber von bislang 160 auf 320 Megahertz erhöht. Auch die QAM („Quadrature Amplitude Modulation“) wurde von 1K QAM auf 4K QAM ausgebaut. Dieses moderne Modulationsverfahren sorgt dafür, dass Wi-Fi-7-Umgebungen eine große Anzahl an Clients ohne Leistungseinbrüche verkraften.
In dieselbe Kerbe schlägt auch der Einsatz des MLO-Verfahrens („Multi-Link Operation“): Es gewährleistet, dass sich eingeloggte Geräte auf zwei Frequenzbänder gleichzeitig verbinden können. Diese Aggregation soll schnelle und zuverlässige Datenübertragungen begünstigen. Bereits bei den Vorgängern genutzte Technologien wie etwa MU-MIMO („Multi-User Multiple Input Multiple Output“) oder OFDMA („Orthogonal Frequency-Division Multiple Access“) kommen auch weiterhin zum Einsatz. Für Sicherheit sorgt zudem WPA4 („Wi-Fi Protected Access“). Der Wi-Fi-7-Standard ist vollständig abwärtskompatibel bis hin zu Wi-Fi 4 (IEEE 802.11n).
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Stand: 08.12.2025
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