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Resilienz im Fokus CloudM bringt Hot-Standby-Lösung für Microsoft-365-Ausfälle auf den Markt

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Bei einem M365-Ausfall wechseln CloudM-Nutzer automatisch in eine Google-Workspace-Umgebung, und zwar ohne manuelle Wiederherstellung. „CloudM Continuity“ richtet sich vor allem an Unternehmen mit DORA-Pflichten.

CloudM ist eine Plattform für Cloud-Datenmanagement mit Fokus auf Google Workspace und Microsoft 365, die Datenmigration, Nutzerverwaltung und Geschäftskontinuität abdeckt.(Bild: ©  Starmarpro - stock.adobe.com)
CloudM ist eine Plattform für Cloud-Datenmanagement mit Fokus auf Google Workspace und Microsoft 365, die Datenmigration, Nutzerverwaltung und Geschäftskontinuität abdeckt.
(Bild: © Starmarpro - stock.adobe.com)

CloudM gibt die allgemeine Verfügbarkeit von „CloudM Continuity“ bekannt, einer SaaS-Lösung, die bei Ausfällen von Microsoft 365 automatisch auf eine aktive Google-Workspace-Umgebung umschaltet. Das Produkt wird ausschließlich über Google-Cloud-Partner und Managed Service Provider vertrieben.

Hintergrund ist eine Häufung von M365-Ausfällen: Nach Unternehmensangaben summierten sich im vergangenen Jahr 16 größere Störungen auf 94 Stunden kumulierte Ausfallzeit und betrafen knapp 850 Millionen Nutzer weltweit. Für Unternehmen in Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Rechtswesen beziffert CloudM den durchschnittlichen Schaden auf mehr als 100.000 US-Dollar pro Ausfallstunde, in Hochrisikobranchen wie Finanzhandel auf bis zu fünf Millionen US-Dollar.

Dreistufiger Prozess statt Backup-Logik

CloudM Continuity arbeitet kontinuierlich: Das System spiegelt M365-Daten – E-Mails, Kalender, Kontakte – in Intervallen von wöchentlich bis stündlich in eine parallele Google-Workspace-Umgebung. Tritt ein Ausfall ein, wechseln Nutzer auf ihren so genannten „Warm Seat“ in Google Workspace, ohne manuelle Wiederherstellungsschritte. Nach Rückkehr der Microsoft-Dienste synchronisiert ein automatisierter Mechanismus alle während des Ausfalls erzeugten Daten zurück nach M365.

DORA als regulatorischer Treiber

Für regulierte Unternehmen in der EU gewinnt das Thema durch die DORA-Verordnung an Dringlichkeit: Sie schreibt vor, dass kritische Funktionen innerhalb von zwei Stunden wiederhergestellt sein müssen. Herkömmliche Backup-Lösungen mit Wiederherstellungszielen von 24 bis 48 Stunden erfüllen diesen Schwellenwert nicht.

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