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Skalierbare Campus-Netzwerke und KI Arista skaliert Campus-WLAN mit VESPA und robusten Edge-Switches

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Arista erweitert sein Cognitive-Campus-Portfolio um das Mobility-Framework VESPA, neue AVA-KI-Funktionen und robuste Switches für raue Industrie- und Außenumgebungen. Große Campus-Installationen sollen damit deutlich größere Roaming-Domains, kürzere Failover-Zeiten und ein einheitliches Betriebsmodell von Datacenter bis Edge abdecken.

Arista erweitert Cognitive Campus um VESPA für große Wi-Fi-Roaming-Domains, neue AVA-KI-Funktionen und robuste Switches für industrielle Edge-Umgebungen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Arista erweitert Cognitive Campus um VESPA für große Wi-Fi-Roaming-Domains, neue AVA-KI-Funktionen und robuste Switches für industrielle Edge-Umgebungen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Arista Networks meldet neue Funktionen für sein Cognitive-Campus-Portfolio. Kern der Ankündigung ist Arista VESPA (Virtual Ethernet Segment mit Proxy ARP) für WLAN-Mobilität. Die Architektur überträgt laut Hersteller Datacenter-Mechanismen auf Campus-Netze und soll Wi-Fi-Roaming-Domains mit mehr als 500.000 Clients ermöglichen. Gleichzeitig zielt VESPA auf Failover-Zeiten im Subsekundenbereich und verzichtet auf klassische, hardwarezentrierte WLAN-Controller.

Als Referenz nennt Arista die Arizona State University (ASU). Die Hochschule habe bei der Einführung des controllerlosen WLANs mit Arista zusammengearbeitet und die VESPA-Architektur mitvalidiert. Im Fokus stehe dabei eine standardbasierte, einheitliche Roaming-Domäne über einen großen Campus hinweg.

Agentenbasierte KI mit AVA

Parallel dazu erweitert Arista die agentenbasierte KI-Plattform AVA (Autonomous Virtual Assist). AVA sitzt auf dem Netzwerkbetriebssystem EOS und greift über den zentralen Data Lake NetDL auf Netzwerk- und Telemetriedaten zu, inklusive Daten von Drittsystemen. Über das Model Context Protocol (MCP) sollen sowohl Arista- als auch Drittanbieter-Agenten auf diesen Kontext zugreifen.

Arista-KI für Netzwerk-Umgebungen.(Bild:  Arista)
Arista-KI für Netzwerk-Umgebungen.
(Bild: Arista)

Die neuen AVA-Funktionen umfassen laut Arista eine Multi-Domain-Ereigniskorrelation über kabelgebundene und drahtlose Netze, Rechenzentren und Security-Lösungen, um Fehlerursachen übergreifend zu identifizieren. Die Konversationsoberfläche Ask AVA unterstützt mehrstufige Dialoge für Diagnose und Fehlerbehebung. Zudem beschreibt Arista eine kontinuierliche Überwachung mit automatisierter Ursachenanalyse, die Probleme früh erkennen soll.

Robuste Campus-Switches für den industriellen Edge

Für den Betrieb in Industrie- und Außenumgebungen ergänzt Arista das Portfolio um zwei robuste Plattformen: 710HXP-28TXH und 710HXP-20TNH. Die Serie umfasst einen 20-Port-DIN-Rail-Switch mit IP50-Schutzklasse sowie einen 1RU-24-Port-Switch mit IP30-Schutzklasse. Beide Varianten sind für extreme Temperaturen, Vibrationen und Stöße ausgelegt.

Arista VESPA im Vergleich zu einer veralteten Architektur.(Bild:  Arista)
Arista VESPA im Vergleich zu einer veralteten Architektur.
(Bild: Arista)

Die Switches bieten Multi-Gig-Ports und bis zu 90 Watt PoE pro Port, etwa für Wi-Fi-7-Zugangspunkte oder leistungsstarke Außenkameras. Über EOS und CloudVision lassen sich die Plattformen in ein einheitliches Betriebs- und Automatisierungsmodell einbinden, das von Rechenzentrum und Campus bis in den industriellen Edge reichen soll.

Arista nennt für die neu angekündigten Softwarefunktionen und Switch-Plattformen eine allgemein geplante Verfügbarkeit im ersten Quartal 2026.

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