Raspberry Pi B+: Rundumerneuerung mit 4 x USB und 40-Pin-Expansion Header
Raspberry Pi B+: Neues Format mit 4 x USB, 40-Pin-Leiste, Mikro-SD
(Bild: reichelt)
Seit Juli 2014 ist das erweiterte Modell Raspberry Pi B+ erhältlich. Es stellt im Vergleich zu seinem Vorgänger vier statt zwei USB 2.0 Anschlüsse zur Verfügung. Darüber hinaus ersetzt eine neue 40-Pin-Steckerleiste beim Raspberry Pi Modell B+ die bisherigen 26-Pins.
Die ersten 26 Pins sind identisch zum Raspberry Pi B belegt und gewährleisten so die Kompatibilität zu vorhandenem Zubehör. Ein microSD-Slot ersetzt den bisherigen Standard-SD-Slot.
Die Anschlüsse sind beim neuen Modell nun am Platinenrand positioniert und auch die Befestigungsbohrungen wurden optimiert. Der neu integrierte digitale Signalprozessor (DSP) gewährleistet eine verbesserte Audio-Qualität. Durch den Wechsel von Linear- auf Schaltregler verringert sich die Stromaufnahme um 20% bis 30%. Der Raspberry B+ eignet sich daher im Gegensatz zum Modell B auch für den industriellen Einsatz.
Raspberry Pi A+: 40-Pin-Industrievariante mit nur 1 x USB, 256 MB RAM, ohne Ethernet
Der Raspberry Pi A+ erscheint im November 2014. Er ist noch kleiner und energieeffizienter aber so leistungsstark wie die Vorgängermodelle; und das zu einem Preis von rund 25 Euro.
Raspberry Pi A+ ist die abgespeckte Variante (256 MB; kein Ethernet) des für den industriellen Einsatz konzipierten Raspberry Pi B+. Raspberry Pi A+ bietet wie dieser einen erweiterten 40-Pin-GPIO, einen Micro SD Port, um SD-Karten vor Schäden zu schützen, sowie ein nochmals verbessertes Leistungsmanagement, mit dem auch leistungsintensive USB-Geräte über den Raspberry Pi versorgt werden können.
Raspberry Pi Model A + hat den 40-Pin-GPIO-Anschluss, der mit dem Modell B + eingeführt wurde. Der Anschluss weist die gleichen Pin-out und Befestigungsbohrungen für on Top befestigte Standard-Hardware (HAT) auf, sodass Anwender Zusatzfunktionen schnell und einfach hinzufügen können. Die ersten 26 Pins sind identisch zu den Raspberry-Pi-Modellen A und B, um eine komplette Rückwärtskompatibilität zu ermöglichen.
Raspberry Pi A+: leistungsstarker Raspberry-Winzling
(Bild: RS Components)
Während das Modell A+ zahlreiche aus dem Modell B+ abgeleitete Verbesserungen mitbringt, bietet das economical feature set aus 256 MB RAM und einem einzigen USB-Anschluss eine ausreichende Ausstattung für zahlreiche Projekte im Industrie- oder Consumerbereich.
Raspberry 2 B: Newcomer mit sechsfacher Leistung und Windows-tauglich
Raspberry Pi 2 B: Sechsfache Leistung dank Vierkern-Broadcom-Chip BCM2836
(Bild: RS Components)
„Der Start des Raspberry Pi 2 hebt die Raspberry-Pi-Plattform auf eine völlig neue Stufe," so Eben Upton zur Präsentation des Raspberry Pi 2 B im Februar 2015. Bis zu sechsfache Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgänger Raspberry Pi B+ und Windows-Tauglichkeit, das sind die herausragenden Merkmale des neuen Raspberry Pi 2 B.
Die Basis hierfür legt der neuere Quadcore-Broadcom-SoC BCM2836 mit 900 Mhz und 1 GB LPDDR2-SDRAM, der bisherige Einkerner-SoC BCM2835 meisterte 700 MHz und unterstützte den Raspberry Pi mit 512 (256) MB LPDDR2-SDRAM.
Alle bestehenden Raspberry-Pi-Projekte sind kompatibel mit dem Raspberry Pi 2 Model B. Die erweiterten GPIO-Pins, intelligentes Energiemanagement und bessere Konnektivität ermöglichen den Anschluss von bis zu vier Geräten per USB inklusive energieintensiveren Geräten wie Festplatten.
Die 40-Pin-GPIO bietet Platz für mehrere Sensoren, Steckverbinder und Erweiterungsboards, wobei die ersten 26 Pins identisch mit den vorigen Modellen und abwärtskompatibel sind.
Sind es die gigantischen Verkaufszahlen oder tatsächlich nur der neue Broadcom-SoC BCM2836, der Microsoft auf den Raspberry-Pi-Zug aufspringen lässt?
Jedenfalls ist es ein Novum in der Ära des bis dato Linux-basierenden Raspberry Pi, dass Microsoft eine Windows-10-Variante für den Raspberry Pi 2 B bereitstellen möchte – gratis.
Schließlich ist der Quadcore-Broadcom-SoC BCM2836 (ARMv7)mit 900 MHz Takt im Gegensatz zum Singlecore-SoC Broadcom BCM2835 (ARMv6) nun für Windows 10 geeignet.
Kevin Dallas, General Manager Windows IoT Group verrät in seinem Blog, dass es „Windows 10 für Raspberry Pi kostenfrei für die Maker Community über das Windows Developer Program für IoT“ geben wird. Als Zeitpunkt nennt er „später in diesem Jahr“, also wahrscheinlich Ende 2015.
Raspberry-Schwachstellen und Raspberry-Alternativen
Broadcom-SoC: Bereits 2012 war der Broadcom-SoC BCM2835 leistungsmäßig nicht mehr up-to-date. Und auch der leistungsstärkere SoC BCM2836 des Raspberry Pi 2 B ist eher Mittelmaß. Die Raspberry Pi Foundation setzt auf diese speziell für den Raspberry Pi gefertigten SoCs wegen des günstigen Preis-/Leistungsverhältnisses. Denn ihr primäres Ziel ist nach wie vor, eine PC-Platine anzubieten, die sich alle Schüler, auch die weniger betuchten, leisten können.
Stand: 08.12.2025
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USB 2.0 und Ethernet 10/100: Natürlich wären die schnelleren Schnittstellen USB 3.0 und Gigabit-Ethernet wünschenswert, doch USB 2.0 und Ethernet 10/100 (Fast-Ethernet) sind noch akzeptabel.
Ärgerlich ist jedoch der Flaschenhals in puncto Datentransfer, der sich daraus ergibt, dass bei den Raspberry-Pi-Modellen mit zwei USB-Buchsen der I/O-Chip SMSC LAN9512 von Microchip (SMSC wurde 2012 von Microchip übernommen) und bei Modellen mit vier USB-Buchsen der I/O-Chip SMSC LAN9514 zum Einsatz kommt.
Beaglebone Black: Alternative für den Raspberry Pi?
(Bild: RS)
Beide kombinieren einen LAN-Controller und einen USB-Hub mit zwei respektive vier Ports in einem Chip. Ein USB-Controller fehlt. Diese Aufgabe übernimmt der BCM2835, beim Raspberry Pi 2 B der BCM2836. Er leitet die Daten zum USB-Hub weiter. Für den Datentransfer ist dies eine massive Engstelle, insbesondere dann, wenn mehrere am Raspberry Pi angeschlossene USB-Geräte sich einen Hub teilen müssen und zudem über LAN Daten übertragen werden.
Alternativen für den Raspberry Pi
Es gibt etliche leistungsfähige Alternativen für den Raspberry Pi wie den Banana Pi, BeagleBone Black, Odroid W und UDOO. Doch in puncto Preis ist der Raspberry Pi ungeschlagen.
Weitere Pluspunkte, die nur wenige Alternativen bieten: es gibt für den Raspberry Pi inzwischen zahlreiche Erweiterungen, etwa für hunderte von Arduino-Shields und eine sehr große, rege Community.