CWDM-Multiplexer für 10G Übertragungsplattform

8-Kanal Coarse Wavelength Division Multiplexing auf zwei Höheneinheiten

07.12.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Nahaufnahme des 10-Gigabit-Übertragungssystems mit 8 CWDM-Multiplexer von Microsens
Nahaufnahme des 10-Gigabit-Übertragungssystems mit 8 CWDM-Multiplexer von Microsens

Microsens, Hersteller optischer Kommunikationslösungen für Netz- und Rechenzentrumsbetreiber, bringt passive 8 Kanal CWDM-Multiplexer in Form von Einschubkarten auf den Markt. Diese eignen sich für optische 10-Gigabit-Übertragungen. In Verbindung mit „Quadruple“-Transpondern kann damit auf zwei Höheneinheiten ein kompaktes 8-Kanal-CWDM-System mit Datenraten von bis zu 4 Gigabit pro Kanal realisiert werden.

Insbesondere bei niedrigen Datenraten wie 1, 2 oder 4 Gigabit kommen die Vorzüge von Coarse Wavelength Division Multiplexing (CWDM), wie geringe Initialkosten, Einfachheit und Robustheit des Systems, zum Tragen. Vor allem Rechenzentrumsbetreiber setzen auf kompakte Übertragungslösung von Fibre Channel Diensten für die Realisierung von Ausfallrechenzentren (DRCs – Disaster Recovery Center), so der Anbieter.

Ferner zahle sich der Betrieb der 10-G-Übertragungsplattform des Herstellers mehrfach aus, durch:

  • niedrigen Energieverbrauch; das spart Stromkosten
  • die Entlastung von Klimageräten und
  • geringen Platzbedarf

Neben der Standard-Ausführung mit 8 CWDM Kanälen (20 Nanometer Raster, 1470 - 1610 Nanometer) ist eine optionale Version mit einem weiteren Kanal mit 1310 Nonometern verfügbar. Dieser zusätzliche Übertragungskanal wird „Express Channel“ genannt und vor allem für Remote Management Anwendungen verwendet.

18 CWDM-Kanäle = 8 + 8

Für die Realisierung von 16 CWDM Kanälen lassen sich zwei 8-Kanal-Multiplexer miteinander kombinieren. Hierfür ist optional ein zusätzlicher Bandfilter verfügbar, an den der Multiplexer für die unteren CWDM-Wellenlängen (1310 – 1450 Nanometer) angeschlossen werden kann.

Das Portfolio der CWDM-Multiplexer umfasst außerdem eine Variante mit Monitoring-Port. Hierbei werden 5 Prozent der optischen Gesamtleistung – über alle Wellenlängen – ausgekoppelt. Dies lässt sich für Messungen und für die Überwachung verwenden.

Für einen späteren Ausbau bietet das modular aufgebaute System noch Platz für zwei weitere 10-Gigabit-Dienste.

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