Qualcomm-Studie soll wirtschaftliches Potenzial belegen

5G schafft 1,2 Mio. Jobs in Deutschland

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dirk Srocke

Laut Studie wird 5G bis 2035 sein volles ökonomisches Potenzial entfalten.
Laut Studie wird 5G bis 2035 sein volles ökonomisches Potenzial entfalten. (Bild: Qualcomm)

Mit einer Auftragsstudie will Chiphersteller Qualcomm belegen, wie 5G die globale Wirtschaft vorantreiben wird. Bis 2035 werde der Mobilfunkstandard sein volles ökonomisches Potential entfalten sowie bislang unbekannte Produkte und Dienste ermöglichen.

Qualcomm Technologies hat jetzt Ergebnisse der Studie „The 5G economy: How 5G technology will contribute to the global economy“ vorgestellt. Die Erhebung lässt keinen Zweifel am wirtschaftlichen Einfluss des kommenden Mobilfunkstandards. Bis 2035 werde sich dessen volles Potenzial zeigen.

Demnach werde die 5G-Wertschöpfungskette bis 2035 für weltweit 22 Millionen neue Jobs sorgen – allein in Deutschland sollen 1,2 Millionen neue Stellen entstehen. Die global insgesamt durch 5G ermöglichten Umsätze über alle Branchen hinweg beziffern die Forscher mit bis zu 12,3 Billionen US-Dollar.

Qualcomm beschreibt 5G mit den Worten „transformational“ und „fundamental game changer“. Mit 5G werde Mobilfunk zudem Einzug ins Reich jener Universaltechnologien halten, die für uns heute so selbstverständlich sind wie elektrischer Strom oder das Automobil. Zudem werde der Standard neue Produkte, Dienste und Industriezweige ermöglichen an die heute noch gar nicht zu denken ist.

Die Studie wurde von Qualcomm Technologies – einer Tocher von Qualcomm Incorporated – beauftragt und gemeinsam erstellt von IHS Markit, PSB sowie Professor Dr. David Teece, Principal Officer der Berkeley Research Group (BRG). Das Papier ist derzeit als kostenloser Download verfügbar.

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