Tipps für den Startschuss zur digitalen Transformation

5 Best Practices für Workload Automation

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Eine starke, stabile Automatisierung von Anwendungen ist Voraussetzung für die Innovation und Integration von digitalen Diensten.
Eine starke, stabile Automatisierung von Anwendungen ist Voraussetzung für die Innovation und Integration von digitalen Diensten. (Bild: vege – Fotolia.com)

Die Automatisierung von Workflows ist heute wichtiger denn je, denn Industrie 4.0 und der Ausbau der Cloud erhöhen den Bedarf nach vereinheitlichten Prozessen, sagt Softwarehersteller BMC und gibt fünf Tipps, wie Unternehmen aus der Digitalisierung einen Wettbewerbsvorteil ziehen können.

Betrachtet man etablierte Geschäftsanwendungen, wie Enterprise Resource Planning (ERP), Extract, Transform & Load (ETL) sowie Tools zur Datenverarbeitung und -analyse, sei die Workload Automation (WLA) bereits fortgeschritten. Bei der Vielzahl neuer Big-Data- und Social-Anwendungen sowie bei webbasierten Applikationen und proprietäre Lösungen sieht BMC dagegen noch Nachholbedarf.

Die Innovation und Integration von digitalen Diensten erfordere eine hohe Entwicklungsgeschwindigkeit und eine starke, stabile Automatisierung von Anwendungen. Geeignete WLA-Werkzeuge zur Beschleunigung von Workflows beinhalten BMC zufolge eine singuläre End-to-End-Übersicht und einen Ansatzpunkt für die Produktionssteuerung über alle unternehmenseigenen Arbeitsprozesse und Services hinweg. Dazu würden z.B. SLA-Management-Funktionen, Forecasting und das Self-Service-Angebot für Businessanwender zählen.

Wer die folgenden fünf WLA Best Practices berücksichtige, könne den Grundstein für die zur Digitalisierung notwendige Automatisierung dieser Anwendungen legen:

  • 1. Kollaboration: Kollaboration erzeuge Flexibilität bei der Anwendungsentwicklung, um Workflows schnell aufzubauen und zu ändern. IT-Verantwortliche könnten die Standards vor Ort einhalten und Anwendungen volle Kontrolle über die Produktion geben, ohne WLA-Experten sein zu müssen.
  • 2. Anpassungsmöglichkeit: Durch die Anlage von unterschiedlichen Jobtypen mittels eines einfachen webbasierten Designs, würden Kunden mit einer offenen WLA-Plattform die Chance erhalten, auf alle bestehenden Lösungsansätze für neue Anwendungen zuzugreifen. Ein öffentlicher Austausch von Anwendung schaffe zudem eine offene Gemeinschaft, in der Benutzer frei sind, Jobtypen zu finden, zu verwenden und zu teilen.
  • 3. Rich-Core-Funktionalität: Eine echte WLA-Lösung enthält BMC zufolge eine Vielzahl von Funktionen und ist gleichermaßen für alle Workload-Typen geeignet. Dazu gehöre eine unternehmensweite Benutzeroberfläche, die das Verwalten von komplexen und heterogenen Anwendungskonzeptionen vereinfacht. Darüber hinaus würden zahlreiche verschiedene Funktionen die Verwaltung von Benachrichtigungen, Service-Desk-Integrationen und das Management der eigenen Infrastruktur ermöglichen.
  • 4. Big Data: Das Herzstück des modernen Computing hilft, große Datenmengen zu verwalten und ihren Wert zu extrahieren. Hohe Funktionalität, ein eng gestricktes Netz an Einsatzmöglichkeiten und das Potenzial, vorhandene Fähigkeiten, Prozesse und Best Practices zu nutzen, müssen gut zusammenspielen. Nur so könnten die neuen Umgebungen effizient verwaltet werden.
  • 5. Self Service: Die heutigen Fortschritte haben den Zugriff auf komplexe Technologien demokratisiert. Alle Businessanwender sollten die Freiheit haben, die Auslastung selbst zu verwalten und in der Lage sein, Ad-hoc-Berichte und Anfragen nach Bedarf zu stellen. Dafür würden sie einfache, webbasierte und mobile Tools benötigen, die auch ohne WLA-Expertise verwendet werden können.

Damit die digitale Transformation innerhalb des Unternehmens fortschreiten könne, sollten schließlich alle Businessservices zügig bereitgestellt werden und der Fokus stets auf Qualität, Stabilität und der Kundenzufriedenheit liegen. Das richtige WLA-Tool könne Unternehmen helfen, durch Effizienz und Innovationsgeschwindigkeit Wettbewerbsvorteile zu erreichen, die sie langfristig in digital getriebenen Märkten erfolgreich sein lassen.

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